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Zahnpulver selber machen - Karies heilen, Plaque entfernen & Zahnfleisch stärken

In diesem Beitrag untersuche ich die Ursache von Karies, erkläre die Bedeutung von Remineralisation und ergründe, ob Karies heilbar ist. Im Anschluss stelle ich vier erprobte Rezepte zum Zahnpulver selber machen mit remineralisierender Wirkung vor. Am Ende des Artikels gibt es noch als Freebies eine praktische Checkliste zum Ausdrucken und Etiketten zum Beschriften des Zahnpulvers zum Download.

Nach einer über einjährigen Testphase kann ich endlich meine wirkungsvollen Rezepte für selbstgemachtes Zahnpulver vorstellen. Ich variierte mit etlichen Zutaten und Mischungen, um dann auch mal wortwörtlich bittere Erfahrungen zu machen. Bitterstoffe in Zahnpasta kann man machen, aber die innerliche Aufnahme scheint mir hier um einiges wirkungsvoller zu sein. Außer für eine Desensibilisierung der Geschmacksrezeptoren gegenüber Bitterstoffen, was wiederum fantastisch ist, weil wir heutzutage viel zu wenig bitterstoffhaltige Kräuter und Blattgemüse zu uns nehmen, die enorm wichtig für eine gesunde Darmflora sind. Tatsächlich bin ich während meiner “Zahnpasta-Forschung” auf noch weitere interessante Anwendungsgebiete von Zahnpulver gestoßen, die in meinen Augen wirklich potenzial haben und gerade getestet werden – und falls sie auch in anderen Augen als gut bemessen werden, stelle ich auf jeden Fall mal eine viel versprechende Anwendung hier vor. Nennt mich Daniel Düsentrieb des Zahnpulvers.

Wer noch nicht weiß, was die Vorteile von selbstgemachter Zahnpasta sind und warum viele handelsübliche Zahncremes giftige Inhaltsstoffe enthalten, darf sich vorab gerne durch den ersten Teil meiner Zahnpasta-Reihe lesen.

Artikelserie: Natürliche Zahnpasta selber machen

Artikel & Rezepte folgen für:

  • Zahnpasta-Rezepte ohne Öl
  • Zahnpasta-Rezepte für weiße Zähne
  • Kinderfreundliche Zahnpasta herstellen

Die Liste der Zahnpasta-Rezepte wird stetig aktualisiert, sobald ein neuer Artikel auf SMORT erschienen ist.

Zahnpulver vs. Zahnpasta – was ist der Unterschied?

Unterschied zwischen selbstgemachter Zahnpasta und Zahnpulver

Bei Zahnpulver werden alle trockenen pulverisierten Zutaten miteinander vermixt – fertig ist das eigene Zahnpulver. Im Vergleich zu handelsüblichen Zahnpasta können alle bedenklichen Zutaten umgangen werden, die dazu beitragen, dass eine aufschäumende, homogene, cremige, glänzende, wohlriechende und dazu noch haltbare Paste erzeugt wird – sprich Konservierungsmittel, Emulgatoren, Stabilisatoren, Alkohole, Farbstoffe, Geschmacks- & Duftstoffe, Fluoride, Mikroplastik und (leider) noch mehr.

Der Unterschied zu meiner selbstgemachten Zahnpasta mit Kokosöl liegt vor allem in der Zubereitungsart, Handhabung und Haltbarkeit. Ob Zahnpasta oder Zahnpulver selber machen – beide Versionen schäumend im Mund nicht auf, was für klassische Zahnpasta-Anwender ein ungewohntes Gefühl ist, aber nach einer kurzen Umstellungsphase verschwindet.

Für die Herstellung von Zahnpulver müssen besonders Heilkräuter und Gewürze ultra fein gemahlen bzw. pulverisiert werden, sonst bleiben sie in den Zahnzwischenräumen hängen. Das erreicht man nur durch die richtigen Küchengeräte (siehe Absatz “Zahnpulver selber machen: Zutatenliste und Wirkungsweise“). In der Zahnpasta-Version mit Kokosöl können die Heilkräuter und Gewürze nach einiger Zeit ihren Geschmack verändern, zum Beispiel bei der Verwendung von Gewürznelken entsteht manchmal ein bitteres Aroma. So beschränkt sich die Haltbarkeit von Zahnpasta je nach Zutaten auf einige Wochen. Zahnpulver profitiert von den trockenen Zutaten und ist daher bis zu einem halben Jahr haltbar. Zudem lässt sich das Pulver einfacher entnehmen bzw. sparsamer dosieren und es kann bis auf den letzten Krümmel aufgebraucht werden. Eine Paste klebt nun mal am Glas fest und die letzten angehärteten Reste lassen sich schlecht aufbrauchen.

Was mag ich lieber – Zahnpulver oder Zahnpasta? Derzeit greife ich lieber auf Zahnpulver zurück, da ich praktischerweise eine größere Menge zubereiten kann und sie keinen Ölfilm am Waschbecken hinterlässt – was mich aber nur bei dunkler Kräuterzahnpasta stört.

Warum leiden unsere Zähne an Karies?

Warum leiden unsere Zähne an Karies?

Fangen wir mit einer simplen Fragestellung an: Warum reichen die im Handel verfügbaren Zahnpasten, scharfen Mundspülungen, zahnärztlichen Behandlungen im besten Falle mit Fluorid-Versiegelungen und tägliches Zähneputzen im Kampf gegen Karies & Co. nicht aus? Die Ursache all unserer Zahnprobleme, sprich Karies und Zahnfleischerkrankungen, beruht auf falscher Ernährung – was nichts Neues für uns ist. Das Essen von zucker- und stärkehaltigen Nahrungsmitteln bleibt an den Zähnen fest haften. Bakterien im Mundraum ernähren sich von diesen Essensresten, die daraus entstandene Säure greift den Zahnschmelz an und zerstört schließlich den Zahn. Sprich ein bakterieller Befall ist Schuld an Karies, wie man überall nachlesen kann.

Müsste dann nicht logischerweise die Verwendung von Zahnpasta, Zahnseide, Mundspülung & Co. sichtbare Erfolge, Verbesserungen oder mindestens einen nachweisbaren Rückgang von Zahnerkrankungen aufzeigen? Doch das Gegenteil ist leider der Fall: Zahnprobleme und vor allem Karies nehmen stetig in unserer Gesellschaft zu, dabei steht uns doch die modernste Zahnpflege zur Verfügung. Ich möchte jetzt gar nicht zu arg ins Detail gehen – es lohnt sich folgenden Artikel “Karies verhindern” zu lesen, um in das Thema oberflächlich einzusteigen.

Die Sache ist die: Stärke- und zuckerhaltige Nahrungsmittel sind nicht die Wurzeln allen Übels, sondern die Verarmung unserer Nahrung – die Demineralisation. Die verarbeiteten und zuckerhaltigen Lebensmittel entziehen unserem Körper lebensnotwendige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, so dass Mangelerscheinungen bei unseren Knochen und Zähnen auftreten, was schließlich zu Erkrankungen wie Karies oder Zahnverlust führt. Unserer Zähne sind allen Bakterien einfach ausgeliefert, weil ihnen ihre natürliche Schutzhülle fehlt. Die fehlenden Mineralstoffe verursachen unsere Zahnprobleme und nicht ausschließlich die Bakterien in unserem Mundraum. Insbesondere das Zusammenspiel von Phosphor und Calcium wirkt sich auf die natürliche Neubildung von Knochenzellen aus und unser Zahnschmelz ist das am Stärksten mineralisierte Gewebe des Körpers. Verzicht auf Zucker & Co. wird nicht zur alleinigen Heilung der Zähne beitragen, sondern indem wir unsere Zähne und auch Knochen wieder von innen stärken.

Remineralisation – wie wir unsere Zähne heilen können

Remineralisation beschreibt nun den Vorgang der täglichen Wiedereinlagerung von Mineralien in den Zahnschmelz. Die Mineralien werden aus dem Speichel entnommen, um die benötigte Schutzhülle gegen Bakterien (Karies) zu bilden sowie kleine Schmelzschäden zu reparieren. Meine Rezepte für Zahnpulver unterstützen die wichtige Remineralisierung des Zahnschmelzes mit Hilfe von mineralstoffreichen Zutaten.

Remineralisation mit Schlämmkreide - Zahnpulver Rezept und Anleitungen

Schlämmkreide, auch bekannt unter dem Namen Heikreide oder Calciumcarbonat. Ein ultrafeines und hellgraues Kalkpulver (Ø 0,002 – 0,003 mm) aus Deutschland, das sich (ich zitiere) “im Meer durch Ablagerung der Schalenreste früherdgeschichtlicher Tiere, sogenannter Foraminiferen und Kokoliten, gebildet hat” (Quelle: Original Rügener Schlämmkreide). Die 100% biologische Schlämmkreide besteht aus ca. 98 % Calciumcarbonat mit den natürlichen Nebenbestandteile wie Magnesiumcarbonat, Eisen, Silizium, Phosphor, Schwefel und weiteren lebensnotwendigen Spurenelementen. Calcium sorgt mit seinen basischen Eigenschaften für einen gesunden Mundraum, da es die Säure neutralisiert – der Nährboden für Bakterien – und somit die schädlichen Kariesbakterien eliminiert. Zugleich entfernt Heilkreide Zahnbelag (Plaque) ohne den Zahnschmelz anzugreifen und trägt durch den Kalk zum Zahnaufbau bei.

Bei der Sango Meereskoralle handelt es sich, wie der Name schon sagt, um gemahlenes Korallenpulver, aber keine Sorge, es wird dafür kein Raubbau an lebenden Korallenriffen betrieben. Die Koralle beinhaltet eine Fülle an Mineralstoffen und Spurenelementen, insbesondere Calcium und Magnesium in einem perfekten körpereigenen Verhältnis von 2:1. Die natürlichen Mineralstoffe der Koralle ähneln der Zusammensetzung des menschlichen Körpers und dem Aufbau unserer Knochen sehr, so dass sie wunderbar von unserem Körper aufgenommen wird. Ich füge Sango Koralle all meinen Zahnpulvern hinzu. Unterstützend ist eine innerliche Einnahme empfehlenswert (ich nehme täglich Sango Meerskoralle in Kapselform zu mir). Calcium neutralisiert wie bei Schlämmkreide die Säure und der Mineralienüberschuss remineralisiert die Zähne.

Ich möchte noch mal betonen: Eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen spielt bei der Zahngesundheit eine große Rolle, unter anderem auch Vitamin D, K, A und C sowie Selen. Beispielweise führt ein Vitamin D-Mangel zu einer ungenügsamen Mineralisation unserer Zähne, was den Zahnschmelz angreifbar macht und Karies entsteht lässt. Hier einfach mal nach Begriffen wie “vitamin D dental caries in children, prevention of dental caries by vitamin D” suchen, man findet zahlreiche Studien dazu.

Zahnpulver selber machen: Zutatenliste und Wirkungsweise

DIY Zahnpulver selber machen - Zutaten und Wirkungsweise (Xylit, Schlämmkreide, Zimt, Kamille, Minze, Nelken & mehr)

Ich kann es nur aus meinem ersten Zahnpasta-Beitrag wiederholen:

Ich empfehle hierfür selbst getrocknete Kräuter aus dem eigenen Garten (oder Wiesen/Wälder) zu verwenden, da sie viel aromatischer sind und stärkere Wirkstoffe besitzen. Manchmal kaufe ich auch frische Kräuterbündel in Demeter-Qualität auf dem Markt ein und trockne die Kräuter zuhause. Günstiger (ein Bund kostet ~1,50€) und in der Würze und im Aroma übertreffen sie immer noch die gekauften Trockenkräuter ums Hundertfache. Dennoch beim Kauf von Kräuter, Gewürzen & Co. immer auf hochwertige biologisch zertifizierte Ware achten.

Für eine sehr feine Mahlung bzw. Pulverisierung von getrockneten und ganzen Zutaten benötigt man einen kleinen Mini-Standmixer (Smoothie-Maker) oder noch viel besser eine elektrische Gewürz- & Kaffeemühle (heiliger Gral!) mit nachträglicher Siebung (mit Hilfe eines kleinen feinmaschigen Siebs), um ein bestmögliches Ergebnis zu erreichen. Mörsern von Kräutern und Gewürzen ist meiner Meinung für Zahnpulver viel zu grob, da sonst alles in den Zahnzwischenräumen hängen bleibt.

Die empfohlene Original Rügener Schlämmkreide ist bereits optimal feinkörnig gemahlen, hier kann man auf nachträgliches mahlen verzichten – übrigens kommt man mit einer 1kg-Packung Schlämmkreide locker 10 Jahre aus. Natron und Xylit auf jeden Fall noch mal feiner mahlen, sonst ist die abrasive Wirkung auf die Zähne zu stark. Xylit kann bereits als fertige Puderzucker-Variante gekauft werden – selber mahlen geht aber sekundenschnell bei Xylit.

Tipp: Zum Aromatisieren des Zahnpulvers funktionieren neben naturreinen ätherische Ölen, Kräuter und Gewürzen auch wunderbar getrocknete Zitronen– oder Orangenschalen.

Orangenschale selber trocknen

Schlämmkreide (Calciumcarbonat) Mineralstoffquelle, Naturkalk entfernt Plaque durch sanfte abrasive Wirkung, Remineralisation des Zahnschmelzes,
sorgt für basisches Milieu im Mundraum
Sango Meereskoralle Mineralstoffquelle (optimales 2:1-Verhältnis von Calcium zu Magnesium), remineralisiert Zahnschmelz, reduziert Empfindlichkeit der Zähne
Xylit/Birkenzucker
(als Puderzucker)
antikariogene Wirkung (=kariesreduzierend), verhindert Plaque, reduziert schädliche Säuren im Mund und unterstützt Remineralisation – verleiht dem Zahnpulver süßlichen Geschmack
Natron antibakteriell, reguliert den pH-Wert im Speichel, mit leichter Schleifwirkung – beugt Karies und Parodontitis vor
Eichenrinde
(oder hier)
bakterizide , antivirale, antimykotische (=gegen Pilze) Wirkung – hemmt Zahnfleischentzündung, stärkt das Zahnfleisch, hilfreich bei Zahnfleischbluten
Zimt antibakteriell, antikariogen, entzündungshemmend sowie schmerzstillend
Nelken antibakteriell, antiviral, antimykotisch, antimikrobiell, entzündungshemmend sowie schmerzstillend – empfehlenswert bei Zahnfleischentzündungen
Kardamom
(schwarz & grün)
antimikrobielle Wirkung, Vorbeugung gegen Mundgeruch, hemmt Wachstum von Zahnkaries verursachenden schädlichen Mikroorganismen
Salbei antiseptisch, antiviral, zur Kräftigung des Zahnfleisches, wirkt Entzündungen im Mund-/Rachenraum entgegen
Fenchel sanfte antibakterielle Wirkung, Vorbeugung gegen Mundgeruch
Rosmarin wirkt Entzündungen entgegen, zur Kräftigung des empfindlichen Zahnfleisches
Süßholzwurzel antibakteriell, reduziert Plaque, antimikrobielle Wirkung gegen kariogene Bakterien
Pfefferminze / Minzöl antibiotisch, infektionshemmend, entzündungshemmend, antimikrobiell, antiparasitär und antiseptisch – verleiht der Zahnpasta einen frischen Geschmack

Rezepte: Remineralisierendes Zahnpulver – Karies stoppen, Zahnbelag entfernen & Zahnfleisch heilen

Vier unterschiedliche und wirksame Zahnpulver-Rezepte. Habt Spaß beim Variieren der Zutaten und passt das Zahnpulver an eure (Zahn-)Bedürfnisse an.

Zahnpulver selbst herstellen mit Rezept - ohne Natron mit Xylit und Schlämmkreide zum Remineralisieren

Basic Zahnpulver – Remineralisiert, entfernt Zahnbelag & schützt vor Karies

Rezept: Basic Zahnpulver

Rezepte: Remineralisierendes Zahnpulver selbst gemacht mit Xylit und Schlämmkreide - entfernt Plaque/Zahnbelag, Kariesschutz | DIY | gesunde Zahnpasta ohne Fluorid, ohne Natron

Wirkung

Ein remineralisierendes Zahnpulver erreicht man allein durch die Mischung von Schlämmkreide und fein gemahlenen Xylit – entfernt den Zahnbelag und verhindert das Kariesrisiko. Die Beigabe von Sango Meereskoralle kann ich grundsätzlich empfehlen, ist aber kein Muss. Wer empfindliche Zähne hat, profitiert von Sango Koralle. Wie oben bereits geschrieben ist auch eine innerliche Einnahme von Sango Koralle empfehlenswert.

Natron neutralisiert Säure, reguliert den pH-Wert im Mundraum und die Beigabe von Natron in Zahnpasta entfernt laut einer Studie nachweisbar Zahnbelag bzw. Plaque (hier die Studie für Nicht-Fachjargon-Menschen mit Google übersetzt). Ich benutze Natron ausschließlich für Mundspülungen (siehe Rezept “Zahnpulver für gesundes Zahnfleisch“), da ich das Gefühl von Natron auf der Zunge nicht mag – muss jeder selbst ausprobieren.

Naturreine ätherischen Öle in Bio-Qualiat können nach Bedarf zum Aromatisieren genutzt werden, z.B. Minzöl oder Zitronengrasöl, da sie unter anderem antibakterielle und geruchsbekämpfende Eigenschaften aufweisen. Für einen fruchtigen Geschmack kann man auch auf Orangen– oder Zitronenöl zurückgreifen.

Zutaten

Arbeitsaufwand: 10 Min.

Zubereitung

  1. Alle trockenen und groben Zutaten fein mahlen – mit Mini-Mixer oder el. Gewürzmühle. Auch Natron extra fein mahlen, da die Körner zu abrasiv wirken können.
  2. Die Zutaten miteinander vermengen und in ein verschraubbares Glas füllen.
    Tipp: Bei  Verwendung von ätherischen Ölen ein paar Tropfen auf das fertige Zahnpulver geben, antrocknen lassen und anschließend das Pulver kurz noch mal in einen Mixer geben. So verteilen sich die Wirkstoffe und das Aroma des Öls über das gesamte Pulver ohne Klümpchenbildung.
  3. Das Pulver auf die angefeuchtete Zahnbürste streuen und Zähne wie gewohnt putzen. Oder das Pulver mit einem (Eis-)Holzstäbchen entnehmen, direkt auf die Zähne streuen und putzen.

Zur Beschriftung des Zahnpulvers kannst du dir meine Etiketten am Ende des Artikels downloaden.

Das Zahnpulver ist ein halbes Jahr haltbar. Das Zahnpulver kann nicht schlecht werden, nur die Wirkstoffe & Aromen der gemahlenen Kräuter/Gewürze gehen bei langer Lagerung verloren.

Allrounder Zahnpulver – Remineralisiert, hemmt Karies & stärkt das Zahnfleisch

Rezept: Allrounder Zahnpulver

Rezepte: Remineralisierendes Zahnpulver selbst gemacht mit Xylit, Schlämmkreide, Zimt und Eichenrinde - entfernt Plaque/Zahnbelag, Kariesschutz und stärkt das Zahnfleisch | DIY | gesunde Zahnpasta ohne Fluorid, ohne Natron

Wirkung

Eins meiner Lieblingsrezepte, da es das Zahnfleisch stärkt und gegen Kariesbakterien wirkt. Eichenrinde ist gerbstoffreich, wirkt deswegen zusammenziehend und hemmt die Vermehrung von Viren. Sie kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden, hier hilft sie bei Entzündungen  von Zahnfleisch und Mundschleimhäuten (siehe auch nächstes Rezept “Zahnpulver für gesundes Zahnfleisch“).

Hier eine interessante Vergleichsstudie von Zimtöl und Nelkenöl (wer nichts versteht, hier von Google übersetzt). Die Wirksamkeit von Zimtöl ist gegenüber Nelkenöl bei der Behandlung von Karies und Plaque nachweisbar höher. Zudem schmeckt Zahnpulver mit Zimt einfach lecker.

Zutaten

Arbeitsaufwand: 10 Min.

Zubereitung

  1. Alle trockenen und groben Zutaten fein mahlen – mit Mini-Mixer oder el. Gewürzmühle.
  2. Die Zutaten miteinander vermengen und in ein verschraubbares Glas füllen.
  3. Das Pulver auf die angefeuchtete Zahnbürste streuen und Zähne wie gewohnt putzen. Oder das Pulver mit einem (Eis-)Holzstäbchen entnehmen, direkt auf die Zähne streuen und putzen.

Zur Beschriftung des Zahnpulvers kannst du dir meine Etiketten am Ende des Artikels downloaden.

Das Zahnpulver ist ein halbes Jahr haltbar. Das Zahnpulver kann nicht schlecht werden, nur die Wirkstoffe & Aromen der gemahlenen Kräuter/Gewürze gehen bei langer Lagerung verloren.

Zahnpulver für gesundes Zahnfleisch – kräftigt Zahnfleisch, gegen Zahnfleischblutungen & Zahnfleischentzündungen

Rezept: Zahnpulver für gesundes Zahnfleisch

Rezepte: Remineralisierendes Zahnpulver selbst gemacht für gesundes Zahnfleisch mit Xylit, Schlämmkreide, Nelken, Zimt, Salbei, Rosmarin und Eichenrinde - entfernt Plaque/Zahnbelag, Kariesschutz, gegen Zahnfleischbluten und Zahnfleischentzündungen (Parodontitis), kräftigt das Zahnfleisch | DIY | Anleitungen und Tipps

Wirkung

Die Mischung kräftigt empfindliches Zahnfleisch, hilft mit gerbstoffreicher Eichenrinde gegen Zahnfleischblutungen, bei Zahnfleischentzündungen sowie Zahnfleischschwund – auch bekannt unter Parodontitis und Parodontose. Zimt, Salbei, Rosmarin und Nelken unterstützen bei Zahnfleischentzündungen und wirken sich positiv auf das Zahnfleisch aus.

Süßholz wird gerne in ayurvedischer Zahncreme eingesetzt. Bisher gibt es noch zu wenig klinische Studie mit Süßholzwurzel, aber der Einsatz der (chinesischen) Wurzel für die Zahngesundheit (auch bei Pilzbefall und Aphthen, also schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhaut) hört sich vielversprechend an. Hier auch noch eine Studie in vitro (Google Übersetzer lässt grüßen) über Süßholzwurzel mit ihrer nachweisbaren antibakteriellen Wirkung bei der Bekämpfung von Karies.

Tipp gegen Parodontitis: Chlorhexidin bzw. Chlorhexamed ist mit seiner antibakteriellen Wirkung bekannt als wirksames Mittel gegen Zahnfleischbluten und Parodontitis-Bakterien. Laut einer Kohortenstudie (hier wieder durch Google übersetzt) kann statt Mundspülungen auf Chlorhexidin- und Alkoholbasis Natron als kostengünstige und wirksame Alternative in Betracht gezogen werden. Insbesondere für Langzeitanwendungen, da Chlorhexamed bekannt ist die Zähne zu verfärben. Wer wie ich Natron nicht gerne zum Zähneputzen verwendet, kann als Mundwasser bzw. Mundspülung davon profitieren. Dafür einen 1/2 TL des mit Natron versetzten Zahnpulvers mit einem Schluck Wasser im Mund vermischen und den Mundraum gründlich spülen sowie gurgeln. Nicht mit Wasser nachspülen. Ganz simpel funktioniert auch Xylit und Natron 1:1 vermischt als effektive Mundspülung.

Zutaten

Arbeitsaufwand: 15 Min.

Zubereitung

  1. Alle trockenen und groben Zutaten fein mahlen – mit Mini-Mixer oder el. Gewürzmühle.
  2. Die Zutaten miteinander vermengen und in ein verschraubbares Glas füllen.
  3. Das Pulver auf die angefeuchtete Zahnbürste streuen und Zähne wie gewohnt putzen. Oder das Pulver mit einem (Eis-)Holzstäbchen entnehmen, direkt auf die Zähne streuen und putzen.

Zur Beschriftung des Zahnpulvers kannst du dir meine Etiketten am Ende des Artikels downloaden.

Das Zahnpulver ist ein halbes Jahr haltbar. Das Zahnpulver kann nicht schlecht werden, nur die Wirkstoffe & Aromen der gemahlenen Kräuter/Gewürze gehen bei langer Lagerung verloren.

Zahnpulver für guten Atem – antibakteriell, hemmt Karies & hilft gegen Mundgeruch

Rezept: Zahnpulver für guten Atem

Rezepte: Selbstgemachtes Zahnpulver für guten Atem mit Xylit, Schlämmkreide, Nelken, Zimt, Kardamom und Eichenrinde - entfernt Plaque/Zahnbelag, Kariesschutz, gegen Zahnfleischbluten und Zahnfleischentzündungen (Parodontitis), kräftigt das Zahnfleisch | DIY | Anleitungen und Tipps

Wirkung

Die Ursache von Mundgeruch kann oftmals mit einem Problem in der Mundhöhle und im Rachenraum zusammenhängen (z.B. Karies, Bakterien oder Pilze), häufig auch in Verbindung mit einer Entzündung des Zahnhalteapparates – sprich einer Parodontitis (siehe auch vorheriges Rezept “Zahnpulver für gesundes Zahnfleisch“). Die Ursache sollte immer von einem Arzt geklärt werden.

Dennoch sind Fenchel und Kardamom mit ihren ätherischen Ölen für ihre antimikrobielle und antibakterielle Wirkung zur Vorbeugung gegen Mundgeruch bekannt. Schon Hildegard von Bingen empfahl das Kauen von Fenchel als Mittel für frischen Atem und sogar als Stimmungsaufheller. Kardamom wirkt als altes Hausmittel gegen Mundgeruch – auch gegen Knoblauchfahnen. Schwarze und grüner Kardamom hemmt laut einer Studie (und hier wieder übersetzt) das Wachstum von Zahnkaries verursachenden schädlichen Mikroorganismen. Natron neutralisiert Säure und reguliert den pH-Wert im Mundraum.

Zutaten

Arbeitsaufwand: 10 Min.

Zubereitung

  1. Alle trockenen und groben Zutaten fein mahlen – mit Mini-Mixer oder el. Gewürzmühle. Auch Natron extra fein mahlen, da die Körner zu abrasiv wirken können.
  2. Die Zutaten miteinander vermengen und in ein verschraubbares Glas füllen.
  3. Das Pulver auf die angefeuchtete Zahnbürste streuen und Zähne wie gewohnt putzen. Oder das Pulver mit einem (Eis-)Holzstäbchen entnehmen, direkt auf die Zähne streuen und putzen.

Zur Beschriftung des Zahnpulvers kannst du dir meine Etiketten am Ende des Artikels downloaden.

Das Zahnpulver ist ein halbes Jahr haltbar. Das Zahnpulver kann nicht schlecht werden, nur die Wirkstoffe & Aromen der gemahlenen Kräuter/Gewürze gehen bei langer Lagerung verloren.

Zahnpulver selber machen - Karies heilen, Plaque entfernen & Zahnfleisch stärken | DIY | Freebies: Checklisten und Etiketten zum Download

Zahnpulver selber machen - Karies heilen, Plaque entfernen & Zahnfleisch stärken | DIY | Freebies: Checklisten und Etiketten zum Download

Freebies zum Download & Ausdrucken

Checkliste: Zutatenübersicht für Zahnpulver selber machen

Eine praktische A4-Übersicht aller Zutaten zum Ausdrucken oder als digitales Formular zum Abhaken, um sein eigenes Zahnpulver zu kreieren.

Zum Ausdrucken: Checkliste mit Zutaten für Zahnpulver
Zum Ausdrucken: Checkliste – Zutatenübersicht für eigenes Zahnpulver

CHECKLISTE DOWNLOAD (474 KB)

Etiketten zum Beschriften des eigenen Zahnpulvers

Zahnpulver selbst machen mit Etiketten zum Download (Freebie) | Rezepte & Anleitungen (DIY)

Zahnpulver selbst machen mit Etiketten zum Download (Freebie) | Rezepte & Anleitungen (DIY)

Jeweils zwei Etiketten- und Farbvarianten für dein eigenes Zahnpulver: Zum Selbstbeschriften oder mit einer praktischen abhakbaren Zutatenliste als Bilder-Download (PNG-Format, transparenter Hintergrund). Die Etiketten können bspw. in ein Textbearbeitungsprogramm als Bild importiert und in der gewünschten Größe ausgedruckt werden.

Tipp: Einfach mit einem abwaschbaren Stift beschriften und die Etiketten immer wieder verwenden. So mache ich es!

Freebie: Etiketten für dein Zahnpulver zum Selbstbeschriften
Zum Ausdrucken: Etiketten für dein Zahnpulver zum Selbstbeschriften

ETIKETTEN ZUM SELBSTBESCHRIFTEN DOWNLOAD (981 KB)

Freebie: Etiketten für dein Zahnpulver mit praktischen Checkboxen
Zum Ausdrucken: Etiketten für dein Zahnpulver mit einer abhakbaren Zutatenliste

ETIKETTEN MIT CHECKBOXEN DOWNLOAD (1 MB)


Zahnpulver selber machen (Rezepte & Anleitungen): Zahnschmelz remineralisieren, Karies stoppen, Zahnbelag/Plaque entfernen & Zahnfleischentzündungen heilen (Zahnfleischbluten, Parodontitis) mit Schlämmkreide, Xylit, mit & ohne Natron, Zimt, Nelken, Eichenrinde, Salbei, Minze, Süßholzwurzel, Fenchel, Kardamom & mehr | DIY | Freebies: Checkliste & Etiketten zum Ausdrucken
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Für das Schreiben dieses Artikels habe ich nur drei Wochen benötigt mit 98 Revisionen. Ein Zahn da draußen wird mir vielleicht mal dafür danken.

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