Mehr als 8,5 Millionen Bilder liefert mir Instagram, wenn ich nach #smoothie suche und ja ich gestehe, ich habe auch ein paar Bilder beigesteuert. Tatsächlich bin ich schon seit sicherlich 10 Jahren ein Smoothie-Trinker und bevorzuge sie vor allem grün, egal ob mit Gerstengras, Sellerie, Moringa, Spinat oder Wildkräuter verfeinert. Was eine Seltenheit ist, weil mich viele “Gesundheits-Trends” begeistern, aber genauso schnell vergesse ich sie wieder. Nebenbei bemerkt ist auch Entsaften total mein Ding (in Instagram-Sprache: #detox #organic #cleaneating ). Hätten wir hier bei uns in der Stadt eine Saftbar um die Ecke, aber bitte mit Weizengras-Shots im Sortiment, ich wäre Stammkunde.

Glücklicherweise hat mich meine Smoothie-Leidenschaft nie verlassen und als ich zum ersten Mal über sogenannte Smoothie Balls bei amerikanischen Food-Blooger stolperte, war ich direkt von der Idee angefixt und habe mich sehr gefreut als die Marke foodspring anfragte, ob ich nicht ihre Smoothie Balls testen wollte. Natürlich, her damit! Hier folgt mein persönlicher Testbericht über Smoothie Balls, die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt, aber meine Meinung ist tatsächlich unverkäuflich. #thetruth #letzterhashtagwitz

Was sind denn nun diese Smoothie Balls und was können sie?

Smoothie Balls sollen einem die Zubereitung eines Smoothies erleichtern. Gemüse und Obst werden schonend in Rohkost-Qualität getrocknet, d.h. nicht über 42 Grad erhitzt (Vorteil: Vitamine & Co. bleiben somit weitgehenst erhalten), anschließend gemahlen und je nach Sorte mit Cashewkerne, Datteln, Saaten und unterschiedlichen Gewürze vermischt und am Ende zu Kugeln/Balls geformt.

Smoothie Balls von foodspring im Test - meine Erfahrung

Die fertigen Smoothie Balls können dann blitzschnell mit Wasser oder Milch vermixt werden und innerhalb von 30 Sek. erhält man einen gesunden und leckeren Smoothie, ohne vorheriges Schnippseln von Gemüse und Obst. Man erspart sich also das Waschen und Schneiden der Zutaten. So die Idee, die sich ja ziemlich gut anhört, oder? Für einen schnellen Smoothie zwischendurch doch eine tolle Vorstellung, dank Zeitersparnis und manchmal hat man halt auch keine oder zu wenig Zutaten für einen Smoothie zu Hause.

Smoothie Balls von foodspring im Test - meine Erfahrung

Was ist drin? Die Inhaltstoffe: Rohkost und Bio

Bei foodspring gibt es die Balls in drei unterschiedlichen Geschmacksrichtungen – alles aus kontrolliert biologischem Anbau, ohne Gentechnik. Jede Packung enthält 5 Portionen/Balls (5 x 25g), alle Balls sind einzeln verpackt und ohne zugesetzten Zucker künstliche Aromen.

Smoothie Balls von foodspring im Test - meine Erfahrung

// YELLOW //
Datteln getrocknet, Cashewkerne, Rote Beete Pulver, Erdmandeln gemahlen, Goji Beeren, Acai Pulver (2%)

// PURPLE //
Datteln getrocknet, Cashewkerne, Erdmandeln gemahlen, Chia Samen (Salvia hispanica), Acerola Pulver, Blütenpollen, Topinambur Pulver, Kurkuma (2,0%), Guarana

// GREEN //
Datteln getrocknet, Cashewkerne, Spinat Pulver, Erdmandeln gemahlen, Leinsamen, Spirulina Pulver, Weizengras (3,0%), Matcha

Ich könnte mich allein von der Zutatenliste gar nicht entscheiden, welche Richtung ich bevorzuge würde. Grün geht bei immer, ich liebe Topinambur & Kurkuma und nichts geht über frisch gepressten Rote Beete Saft. Alle Zutaten sprechen mich tatsächlich an und es ist eben kein zugesetzter Zucker drin. Die Energie-Angaben schwanken pro Sorte zwischen 85-95 kcal, also hier gibt es auch nichts zu meckern.

Smoothie Balls im Einsatz – der Test

Smoothie Balls von foodspring im Test - meine Erfahrung

Die Zubereitung ist einfach und sehr variabel, da man einfach hinzufügt was man mag. Grundvorraussetzung: Milch + Smoothie Balls und ab in den Mixer. Das war’s und das reicht theoretisch auch schon.

Die Praxis: Ich verwende einen Philips Standmixer, der einen leistungsstarken 900 Watt-Motor besitzt, aber wenn ich eine ganze Kugel hinzugebe, hört es sich an, als ob eine Eisenkugel gemixt wird (ja, kein schönes Geräusch). Manchmal blieb der ganze Ball sogar in den Rotorblätter stecken und brachte den Mixer zum Stoppen. Meine Lösung ist hierbei die Balls vorab kurz mit dem Messer zu verkleinern, was ganz easy geht, aber dennoch schafft es mein Mixer nicht die ganze Kugel zu verarbeiten. Ein guter Hochleistungsmixer (sowas wie ein Vitamix) ist also ein Muss oder man verkleinert die Smoothie Balls davor. Ist ein Aufwand von 10 Sekunden, was mich nicht weiter stört. Ich mixe dann alles für so 2 Minuten (mein Mixer hat ein extra Smoothie Programm, was ich meist verwende). 30 Sekunden wären aber bei meinem Mixer definitiv zu wenig, um die Kugeln komplett in der Flüssigkeit aufzulösen.

Ich nehme am liebsten Hafermilch, Hanfmilch oder Mandelmilch und füge meist noch bisschen Obst zu meinem Smoothie hinzu, um einfach mehr Masse zu haben. Wasser statt Milch kann ich nicht empfehlen, da fehlt einfach das Cremige.

Das Ergebnis ist auf jeden Fall, egal mit welcher Kugel, sehr lecker und es vereinfacht tatsächlich die Zubereitung, da man mit einem Smoothie Ball eigentlich schon alles hat, was man für einen gesunden Smoothie benötigt. Beim Purple-Ball kommt der Rote Beete Geschmack intensiv raus, für mich als Rote Beete Liebhaber perfekt, ich kann mir aber vorstellen, dass er für manche zu intensiv ist.

Smoothie Balls von foodspring im Test - meine Erfahrung

Mein Mann hat sich zwei Kugeln einfach roh gegönnt. Meine Reaktion so: “Waaaas, meine Smoothie Balls sind doch keine Pralinen!”. Der Mann halt. Meine kleine Tochter hat lustigerweise am nächsten Tag beim Helfen auch einfach davon abgebissen und wollte direkt mehr. Ich kann also berichten, sie scheinen roh ziemlich gut zu munden.

Fazit: Meine Erfahrung mit Smoothie Balls von foodspring

Umwelttechnisch sind sie natürlich nicht so geil, da alle Smoothie Balls einzeln in Plastik verpackt sind, dafür ist das Drumherum aus Pappe. Eine kompostierbare Folie wäre mir lieber. Praktisch sind sie aber allemal und die Geschmacksrichtungen sind meiner Meinung nach toll aufeinander abgestimmt. Mich überzeugen alle drei Sorten.

Smoothie Balls von foodspring im Test - meine Erfahrung

Die Handhabung ist super einfach, nur lösen sich die Balls bei mir nicht innerhalb 30 Sek. im Mixer auf, wie ich schon oben schrieb. Ich muss sie vorerst halbieren oder vierteln, dann klappt es problemlos, dennoch setzt sich manchmal noch was am Boden des Mixers ab. Demnach würde ich einen leistungsstarken Mixer als Voraussetzung ansehen, aber ob ich jetzt 30 Sek. oder 2 Minuten einen Smoothie mixe, ist für mich ziemlich belanglos.

Kostentechnisch 2,- € pro Ball, hält sich gerade noch so im Rahmen, da es sich ja Gemüse, Nüsse, Gewürze und sogenannte “Superfoods” in Bio-Qualität handelt.

 Ich verleihe den Smoothie Balls 4 von 5 Herzen (♥♥♥♥) und würde sie auf jeden Fall weiterempfehlen. 


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