Gesunde Schokolade selbst herstellen [Rezept]

Rohkostschokolade selbst herstellen

Die „normale“ Schokolade im Supermarkt wird industriell hergestellt, die Zutaten sind vor allem günstig und qualitativ nicht sehr hochwertig und an Zucker und Aromastoffen wird auch nicht gespart. Gesundheitlich macht sie keinen guten Eindruck. Doch es geht auch anders. Bei Rohkostschokolade,  d.h. der Kakao bzw. die Schokolade wird nicht über 45°C gemahlen/erhitzt,  bleiben alle natürlichen Inhalts- und Nährstoffe erhalten. Das ist wunderbar, denn dadurch wird Schokolade gesund und strotzt nur so vor Magnesium und Antioxidantien. Außerdem kann man bei der Herstellung auf raffinierten Zucker verzichten. Und auch auf Rohrohrzucker. Und auf Milch- oder tierischen Produkte. Vegan sozusagen. Soja wird auch nicht verwendet. Und wer mag oder sogar muss, kann auch auf Fructose verzichten. Das hört sich aufwendig und nicht besonders schmackhaft an, aber das Gegenteil ist der Fall. Man kann sie einfach selbst herstellen, den eigenen (Gaumen-)Bedürfnissen anpassen (also ideal für Allergiker) und – das ist das Beste – die Schokolade schmeckt köstlich.

Die Zutaten

Zutaten Rohkostschokolade

Eigentlich genügen drei Grundzutaten. Kakaobutter & Kakaopulver in Rohkostqualität und ein Süßungsmittel nach Wahl (z.B. Agavendicksaft, Ahornsirup, Honig oder Xylit/Xylitol/Stevia). Ich verwende sehr gerne Agavendicksaft, da es gut süßt und im Geschmack neutral ist. Alle Produkte in Rohkostqualität bestelle ich online. Mit PureRaw bin ich sehr zufrieden. Ein zuverlässiger und günstiger Anbieter mit guter Qualität (nein, ich wurde für diesen Satz nicht bezahlt). Sonst einfach mal danach googlen.

Noch „vollmilchähnlicher“ im Geschmack wird das Ganze, wenn man zusätzlich Carobpulver verwendet. Auch trägt es zur Süße bei. Alle weiteren Zutaten sind optional (siehe Variationen).

Die Form

Schokoladentafelform

Ich habe lange nach einer (bezahlbaren) Schokoladentafelform gesucht. Schlussendlich habe ich mir dieses Buch-Set (Rezeptbuch mit Gießform) gekauft, da dort eine Tafelform (3 x 100g) dabei ist. Das Buch wollte ich gar nicht, aber mit dem Buch war das Ganze sogar günstiger, als wenn ich die Form einzeln gekauft hätte.

Tipp: Anfangs habe ich immer eine Plastikdose mit Backpapier ausgelegt. Dient genauso gut als Form – das Endergebnis sieht nur nicht so hübsch aus.

Mein Lieblingsrezept: Nussschokolade (für 100g)

Nussschokolade

60-70g Kakaobutter
1 ½ (gehäufte) EL Kakaopulver
1 ½ (gehäufte) EL Carobpulver (wenn ohne, dann einfach 3 EL Kakaopulver verwenden)
2 EL Agavendicksaft
½ TL Vanillemark
1 Prs. Salz
Nüsse nach Wahl (ganz oder zerkleinert) und so viel man will

Schritt 1

Die Nüsse (ich nehme gerne Haselnüsse und Mandeln) zerkleinern (in einem Handtuch mit einem Hammer zerschlagen) oder ganz belassen. Die Nüsse in die Form streuen (außer man will sie nur auf der Unterseite haben – dann zuerst die Schokolade in die Form gießen und danach die Nüsse darüber geben).

Wichtig: Zuvor die Form auf ein (Schneide-)Brett stellen, so lässt sich die noch flüssige Schokolade „verschüttfrei“ zum Kühlschrank transportieren.

Tipp, aber nicht rohköstlich: Die Nüsse auf ein Blech bei 180°C im Ofen (unvorgeheizt) für 10 Minuten rösten. Dadurch werden die Nüsse aromatischer.

Nüsse rösten

Schritt 2

Die Kakaobutter mit der Prise Salz in einem kleinen Topf auf niedrigster Stufe schmelzen. Die Butter nicht über ~45°C erhitzen.

Tipp: Hitze des Topfbodens mit einem Finger überprüfen – so lange er noch anfassbar ist, ist die Temperatur optimal. Herdplatte kann auch zwischendurch ausgeschalten werden, wenn der Boden zu warm wird.

Kakaobutter erhitzen

Schritt 3

Inzwischen das Kakao- und Carobpulver mit dem Agavendicksaft und der Vanille in eine Schüssel geben. Die geschmolzene Kakaobutter dazu geben und alles miteinander vermengen/verrühren.

Zutaten mischen

Schritt 4

Die Schokolade in die Form gießen. Evtl. noch die Nüsse darüber streuen. Für 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach aus der Form lösen und genießen.

Tipp: Die Schokoladeform mit untergelegtem Schneidebrett in einer der obersten (‚wärmsten‘) Kühlschrankregale stellen, damit die Schokolade langsam (auch von unten) abkühlen kann. Sonst bekommt die Schokolade einen Grauschleier. Das tut dem Geschmack keinen Abbruch, sieht aber nicht schön aus.

Die Schokolade kann einfach in Alufolie umwickelt aufbewahrt werden.

Schokolade in Form giessen
Gießen.
Schokolade mit Nüssen bestreuen
Benüssen.
Schokolade im Kühlschrank
Kühlen.

Variationen

  • Sei kreativ. Benutze Haselnüsse, Paranüsse, Mandeln, Pistazien, Sesam oder Mohn. Einzeln oder in Kombination. Frische Nüsse (also frisch geknackt) geben auch ein anderes Aroma.
  • Lecker ist auch salzige Schokolade (mit grobkörnigem Salz) oder Schokolade mit Trockenobst.
  • Man kann z.B. auch Macapulver als „Energiebooster“ beimischen.
  • Nussmuse (Cashew, Kokosnuss) oder Nussmehle können die Schokolade auch verfeinern. Auch weiße Schokolade oder Schokolade mit „Kuhflecken“ kann dadurch kreiert werden (werde ich explizit mal vorstellen).

Für mehr Glanz sorgt die Zugabe von 1-2 EL Kokosöl (mit der Kakaobutter schmelzen). Hatte ich leider bei der Schokolade auf den Fotos nicht mehr vorrätig.

Rohkostschokolade mit Kokos
Variationen mit Kokosnussmus mit einer Schokoladenunterseite

Schokolade für Allergiker

Viele Laktoseintolerante sind oft auf Zartbitterschokolade angewiesen. Eine Mischung aus Kakao- und Carobpulver (halb/halb) macht die Schokolade süßer und dadurch „vollmilchähnlicher“. Eine weitere Abwechslung von Zartbitter bekommt man, wenn man zusätzlich eine kleine Portion Nussmehl (für 100g Schokolade ca. 15-20g) oder Nussmus (z.B. Mandelmus) in die Schokoladenmasse mischt.

Bei einer Fructoseintoleranz verwendet man statt Agavendicksaft oder ähnliche Produkten einfach Reis- oder Dinkelsirup. Das benutze ich auch sehr gerne, da es den Insulinspiegel nicht ansteigen lässt und somit die (nennen wir sie) “Suchtwirkung” reduziert. Man muss davon aber mehr verwenden, da es eine geringere Süßkraft besitzt (statt 2 EL Agavendicksaft verwende ich 3-5 EL Reissirup). Das Carobpulver (auch fructosehaltig) kann einfach durch Kakaopulver ersetzt werden.

Verträgt man keine Nüsse, lässt man diese normalerweise einfach weg, aber oftmals können auch Erdmandeln als Alternative für Nussallergiker verwendet werden. Erdmandeln ist keine Nuss, sondern ein Knollengewächs. Der Geschmack ähnelt einer Mischung aus Haselnüssen und Mandeln.

Und noch ein kleiner Auszug von PureRaw über Kakao:

Kakao wird eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Das im Kakao enthaltene Dopamin funktioniert als sogenannter Stimmungsregulator, welcher unsere Nahrungsaufnahme limitieren und sich positiv auf unsere Konzentration auswirken kann.

Also nicht zuviel Schokolade konsumieren. Außer ihr wollt als Zombie enden. Yay.

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95 Bemerkungen für "Gesunde Schokolade selbst herstellen [Rezept]"

  1. Mone sagt:

    Jetzt habe ich Hunger. :)

  2. DiePalanka sagt:

    Ich auch! Muss ich echt mal ausprobieren. Genau wie das Chutney. Vielleicht dieses Wochenende. Und danke für die Extra-Fructosefrei-Anmerkung. :-)

    • Mone sagt:

      Gerne. ;) Und ja, wenn du so schnell an die Zutaten kommst… dann unbedingt ausprobieren! Ich muss echt immer aufpassen, dass ich nicht eine ganze Tafel in zwei Tagen verschlinge. Yumm yumm.

  3. Clemens sagt:

    tolles Rezept, muss ich für meine milchintolerante wunderbarste gleich mal ausprobieren… ein Tipp zum unter 45 Grad schmelzen von der Kakaobutter: am besten im Wasserbad – Wasser im Topf erhitzen, Kakaobutter in einer Rührschüssel aus Metall über dem Dampf erhitzen, dann kann es nicht zu heiß werden :-)

    • Mone sagt:

      Haha, ich wollte das mit dem Wasserbad noch als Bemerkung dazuschreiben ^^, aber ich weiß auch nicht… ich finde Wasserbäder immer so aufwendig bzw. man muss vorsichtig sein, dass das Wasser nicht spritzt (außer man hat so ein special “Wassertopf”). So geht es viel schneller und da mein kleiner Topf komplett mit Teflon ausgekleidet ist, brennt gar nichts an und er wird auch nicht so heiß wie normale Töpfe. ;)

      Und kannst ja mal berichten, wie es deiner Schnitte gemundet hat. :) Anfangs muss man einfach bisschen ausprobieren… besonders mit den Süßungsmittel. Da kann es schnell zu süß/unsüß werden, da die Schokolade abgekühlt anders schmeckt.

    • Clemens sagt:

      na klar wird berichtet, bin schon gespannt :-)

  4. windimhaar sagt:

    Hey Mone,

    schön hast du’s hier :-)
    Schokolade wollte ich auch schon lange mal selbst machen, weil mir meine heißgeliebte Sweet Williams (mit einem Zuckeralkohol statt herkömmlicher Süße) auf die Dauer zu teuer wird.
    Darf ich dich dazu noch mit ein paar Fragen löchern?

    (1) Ist Kakaobutter denn genauso hart, wie die Schokolade an sich? Ich hab mir die immer wie Sheabutter vorgestellt – also wirklich irgendwie butterähnlich. Allerdings macht es dann ja keinen Sinn, dass sie nach dem Schmelzen mit einmal so hart wird, die normale Schokolade.

    (2) Schmeckt das ganze auch ohne Kakao/Carob? Bzw. wäre das dann das Pendent zu herkömmlicher weißer Schokolade?

    (3) Kann man nicht einfach Sojamilch, Reismilch oder ähnliches mit dazu geben, um so etwas wie die Reismilchschokolade aus dem Biomarkt hinzubekommen?

    • Mone sagt:

      Danke! :D Fragen sind immer willkommen.

      1) Also rohe Kakaobutter ist richtig fest. Die kannst du dir wie normale Kuvertüre vorstellen, die du im Laden kaufen kannst. Beim Erwärmen wird die weich und beim Abkühlen wieder hart (wie bei ‘ner Kuchenglasur). Also hast du als Endprodukt ganz normale “harte” Schokolade, die natürlich zwischen den Finger schmilzt. :)

      2) Kakaobutter ist ja nur das Öl, dass aus der Kakaobohne gewonnen wird. Ohne Kakaopulver etc. hat es nur einen leichten öligen und bitteren Schokoladengeschmack. Also brauchst du für den richtigen Geschmack definitiv noch Kakao- und/oder Carobpulver. Normale weiße Schokolade ist Kakaobutter + Milch. Und da wären wir schon beim nächsten Punkt/Problem.

      3) Die Idee ist gut! Das Problem ist nur das Milch in jeglicher Form einen zu hohen Wasseranteil besitzt, wodurch sich die Milch nur schlecht mit der Schokolade verbindet lässt (außer sie wird lange & aufwendig maschinell gewälzt/gerührt). Außerdem wird die Schokolade dann zu wässrig und dadurch nicht mehr richtig fest. Deswegen wird bei der handelsüblichen Schokolade immer Milchpulver, Reismilchpulver, etc. verwendet, da das Pulver nur noch ‘ne Restfeuchtigkeit enthält und sich deswegen gut verarbeiten lässt.

      Ob man solche Pulver für die eigene Schokoladenherstellung verwenden kann… da bin ich überfragt. Wäre aber mal interessant zu wissen/herauszufinden. Ich kann mir auch vorstellen, dass ein kleiner Schuss (Hafer-/Soja-/…)Sahne funktionieren könnte… die Frage ist nur – egal bei welcher Variante – ob es schmeckt. :)

  5. windimhaar sagt:

    Oh, und lässt sich das ganze auch einfach aus der Form lösen? Oder ist da Geschick gefragt?

    • Mone sagt:

      Nein, ist wirklich ganz einfach. Wichtig ist nur, dass die Schokolade vollständig abgekühlt & fest ist. Dann musst du nur noch ganz leicht von unten dagegen drücken und sie springt die förmlich in die Hände. :)

  6. Ohhh sieht das lecker aus. Ich habe Weihnachten vorletztes Jahr Schokoriegel gemacht am besten war dunkle Schokolade mit Minimarschmellows, Cranberries und Pistazien. Auf all die Feinheiten aus deinem Bericht werde ich dann beim nächsten Mal achten.

  7. Tommy sagt:

    Hallo, erstmal super das du das alles für uns hier zeigst :)
    Ich habe irgendwie gemerkt das ich schoki süchtig bin.
    Ich esse so im schnitt eine halbe Tafel pro Tag. Und nein, ich wiege keine 100Kg und bin nicht Dick :) Aber ich will nicht so werden wegen der ganzen schoki.

    Also nach einer normalen Mahlzeit ist mir immer nach etwas süßen…
    Derzeit hole ich mir 70% Zartbitter Schokolade mit Rohrohrzucker, die ist etwas teurer als die mit normalen Zucker.

    So zu meiner Frage, kannst du mir einen Tip geben, wie ich dein Rezept nachmachen kann mit Stevia?
    Stevia als Pulver würde sich in diesem Fall ja am ehesten anbieten, aber woher weiß man wieviel man nehmen muss? Hast du damit Erfahrung?
    Und wie mache ich das, wenn ich z.B 60 oder 70% Zartbitter möchte?

    Wäre super wenn du mir da ein paar Tips geben könntest :)
    Schönen Tag noch :)

    • Mone sagt:

      Hiho, also mit Stevia ist es so eine Sache. Am einfachsten ist es, wenn du flüssiges Stevia nimmst, weil man das viel leichter dosieren kann. Tröpfchenweise. :) Und das mit der Süßkraft muss man einfach ausprobieren (ich nehme z.B. für ca. 1,2 Liter Tee 4-5 Tröpfchen flüssiges Stevia – nur mal so als Vergleich). Wenn die Schokolade abkühlt, schmeckt es noch mal anders (sprich unsüßer) – daran muss man auch denken. Außerdem hat Stevia einen Beigeschmack, deswegen mag es nicht jeder (andererseits ist es auch eine Gewohnheitssache). Probiere es am Anfang eher mal mit Pralinenförmchen aus. Dann kriegst du auch ein Gefühl für die Dosierung und kannst verschiedene Dosierungstests machen. Das empfehle ich dir auch für Zartbitter. Um so bitterer die Schokolade sein soll, um so mehr Kakaopulver nimmst du. Easy! ;)

      Viel Spaß beim “Backen”, ich hoffe ich konnte dir einige Tipps geben. :)

  8. Tommy sagt:

    Hiho,
    ich bins nochnal :)
    Noch eine Frage, wie macht man das mit dem ausprobieren?
    Also wärend die schoki flüssig ist probieren und daran denken das sie noch ein wenig herber wird?
    Und dann halt nach süßen?
    Zu dem flüssigen Stevia. Ich habe bisher immer nur welches gefunden mit “Steviosid” und genau das soll ja nicht so toll sein. Weil da irgendwie künstliche zusatzstoffe mit drinne sind. Das brauchen die meisten irgendwie weil sie es sonst nicht extrahieren können aus der pflanze.
    EIn Joghurt hersteller süßt es mit Tee. Also die Stevia Blätter werden gekocht und den tee davon nehmen die zum süßen. Kennst du ein produkt ohne dieses Steviosid?

    Gruß

    • Mone sagt:

      Also während die Schoki flüssig ist, probiert man sie ja sowieso und passt sie dem eigenen Geschmack an & hofft auf ein gutes Ergebnis. :) Zum Ausprobieren gieße ich die flüssige Masse in verschiedene Schüsseln ab und süße/”würze” diese unterschiedlich, bevor ich sie anschließend in die entsprechende Form zum Kühlen gieße. Wichtig ist, dass man sich sofort notiert, wie man was zubereitet hat (am besten alles exakt abwiegen, so dass man später die Angaben für eine größere Masse hochrechnen kann) und in welche Form man die Schokolade gegoßen hat. Ich zeichne mir einfach die Form kurz auf Papier auf und mache mir Notizen zu jeder Reihe/Spalte.

      Ich hoffe, du hast das verstanden. :) Mit Stevia ohne Steviosid kenne ich mich leider nicht aus. Aber Tee ist keine gute Idee, da Schokolade mit Wasser sofort gerinnt.

  9. Claudia sagt:

    Hallo Mone,
    Danke für das verlockend aussehnde Rezept! Habe es gerade ausprobiert und hatte leider totale Schwieirgkeiten die Kakaobutter mit den übrigen Zutaten zu einem homogenen Teig zu mischen. Das Öl hat sich einfach nicht recht mit dem Pulver vermischen wollen. Was kann man da machen? Gibts irgendeinen Trick?

    • Mone sagt:

      Also ich nehme mir einen Schneebesen und rühre alles kräftig durch. Aber das ist überhaupt kein Aufwand und die Zutaten werden sofort zu einer homogenen Masse. Kann es sein, dass dir Wasser beim Schmelzen in die Kakaobutter gekommen ist? Dann klappt es nämlich gar nicht mehr und du kannst rühren wie du willst. War die Kakaobutter auch richtig zerschmolzen, bevor du die Zutaten vermischt hast? Und war die Kakaobutter qualitativ noch in Ordnung?

  10. Tommy sagt:

    Guten Morgen,
    ich muss wieder mal stören :)

    Bei den oben genannten 45 Grad. Geht es nur darum das es schmilzt?
    Wenn nicht, woher wisst ihr wann die 45 Grad erreicht sind? MIt einem Infrarot-Thermometer ?
    Oder sollte man es aufjedefall bis 45 Grad erhitzen?
    Und benötigt man einen speziellen Topf, oder brennt dort nichts an?

    Gruß

    • Mone sagt:

      45° verwendet man bei Rohkostrezepten, damit die Nährstoffe erhalten bleiben. Ich habe ja oben im Text Tipps gegeben, wie ich es mache. Ich benutze kein Thermometer. Nur meinen Finger. ^^ Als Backanfänger erhitze doch einfach die Schokolade im Wasserbad auf niedrigster Temperatur & warte, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist. Voilà, da kannst du nicht viel falsch machen! ;)

  11. Nilly sagt:

    Hallo Mone,

    Ich bin ganz neu auf dem Gebiet der Schokoladenherstellung. Da ich aber selbst ein Schokoholic bin, wollte ich mich mal ausprobieren.

    Ist das Rezept oben eher für Zartbitterschokolade oder Milchschokolade?
    Könntest du mir vielleicht auch Rezepte für weiße, Vollmilch- oder/und Zartbitterschokolade zur Verfügung stellen?
    Wo bestellst du deine Zutaten?

    Ich wäre dir sehr dankbar für deine Unterstützung.

    Grüße
    Nilly

    • Mone sagt:

      Hiho! Wie ich oben geschrieben habe, lässt es sich nicht mit normaler handelsüblicher Milchschokolade vergleichen. Es ist eher eine Kombination zw. Zartbitter & Milchschoki (mit mehr Carobpulver wird es “vollmilchähnlicher” – beachte aber bitte die Anführungszeichen! Es schmeckt nicht genau so.). Um so bitterer du die Schokolade willst, um so mehr Kakao (evtl. weniger Süße) verwendest du. Einfach ausprobieren – es gibt da kein festes Rezept (orientiere dich einfach am Grundrezept oben – dann kannst du nicht viel falsch machen). ;)

      Ich bestelle gerne bei PureRaw . Siehe auch oben im Text. ;)

      Und “weiße Schokolade” stelle ich mit Nussmusen her. Ich werde versuchen bald ein Rezept dazu zu posten.

  12. Nilly sagt:

    Das wäre super, wenn du mal ein Rezept für weiße Schokolade hochladen könntest. Ich würde diese nämlich gerne zu Weihnachten verschenken. ich kann mir allerdings vorstellen, dass ich davor etwas Übung brauchen werde.

    Viele Grüße
    Nilly

  13. Michélle sagt:

    Das Rezept ist wirklich super!!
    Ich habe auf die wirklich teuren Formen verzichtet und mache das Ganze in einer flachen Brotdose. Klappt sehr gut und sieht auch gar nicht mal so schlecht aus :-)
    Ein Rezept für weiße Schokolade fänd ich auch toll!
    Liebe Grüße!

  14. Nilly sagt:

    Hallo Mone,
    wir haben zu Weihnachten deine Schokolade gemacht und sie war wirklich super. Ein wirklich sehr intensiver schokoladiger Geschmack. Jetzt mag ich nur leider keine Supermarktschoki mehr :)

    Könntest du vielleicht noch das Rezept für die weiße Schokolade zur Verfügung stellen? Ich wollte demnächst wieder neue Zutaten bestellen.

    Vielen Dank und viele Grüße
    Nilly

    • Mone sagt:

      Haha, das kenne ich mit der Supermarktschoki. ^^

      Es tut mir echt leid, aber es scheitert an dem weißen Schokoladenrezept, da ich als derzeitiger Student mir (traurigerweise) nicht die Zutaten leisten kann. Dabei ist es so simpel… man muss nur Cashewmus und/oder Kokosmus (Kokosöl geht auch) statt dem Kakaopulver verwenden und voila… “weiße” Schokolade. Lucumapulver noch beigemischt schmeckt auch super. :)

  15. Achim sagt:

    Hallo Mone,

    vielen Dank für die tollen Rezeptideen!

    Eine Frage hätte ich zum schmelzen: In dem Buch (das bei der Giessform dabei ist) steht etwas von “temperieren” der Kuvertüre, erstmal schmelzen, dann abkühlen lassen, dann nochmal erhitzen…um die richtige Konsistenz der erkalteten Schokolade hinzubekommen.

    Ist das mit Deinem Rezept nicht notwendig? Eine Bekannte von mir hat auch schon mal versucht Schokolade selber zu machen – und hat nur so was ähnliches wie die storck Riesen hinbekommen, also eine zähe Masse nach dem erkalten. Leider habe ich nicht herausbekommen, welches Rezept sie verwendet hat. Das wäre schade um die teuren Zutaten.

    Vielen Dank schon mal für Deine Antwort!
    Achim

    • Mone sagt:

      Also ich bin ja kein Chocolatier, aber das Erhitzen und Abkühlen bringt einfach glanz in die Schokolade. Man macht das ja auch immer bei Kuchen, wenn man diese mit ‘ner Schokoglasur (sprich Kuvertüre) überzieht. Dann glänzt diese schön im kalten Zustand.

      Wenn man es halt nicht macht, dann glänzt die Schokolade nicht so und bekommt nicht diesen perfekten Schmelz. Hart oder ungeniessbar wird sie dadurch aber nicht – also das habe ICH jetzt noch nie erlebt. Benutze aber auch nur Rohkostkakao bzw. die oben verwendeten Zutaten.
      Also keine Scheu… einfach mal ausprobieren. Viel falsch machen kann man eigentlich nicht. ;)

  16. illith sagt:

    Danke für den Artikel und vor allem Deine Hinweise in der Kommentarspalte – sehr aufschlussreich!
    Bald geht es an mein ‘erstes Mal’, die Zutaten sind angekommen^^°

  17. Simone sagt:

    Habe mir alle Zutaten besorgt, und werde morgen loslegen. Ich würde gerne noch wissen, wie die weiße Schokolade hergestellt wird. Gibt es da auch ein Rezept?

    • illith sagt:

      Also in “Vegan for Fit” wird weiße Schokolade mit Kakaobutter, Mandelmus und Agavensirup gemacht (im Verhältnis 1:1:0.5) plus Vanillepulver – habs allerdings noch nicht selber ausprobiert.

    • Mone sagt:

      Ja, wie oben geschrieben, einfach noch Mandelmus oder Cashewmus untermischen. Hat aber eben nichts mit der klassischen weißen Schoki zu tun.

  18. Felix sagt:

    Bin gerade auf diesen Blogpost gestoßen und die Schokolade sieht toll aus! Mit unserem Schokoladenset gehts allerdings noch leichter! (Externer Link)

    Gruß!

  19. Simone sagt:

    Hallo, ich habe heute das erste mal die Schokolade nach Rezept gemacht. Jetzt ist sie fest, allerdings hat sich obenauf eine Schicht gebildet, die nur nach Kakaobutter schmeckt, so als hätte sich die Masse nicht miteinander verbunden. Kann mir jemand sagen an was das liegt? Danke

    • Mone sagt:

      Hm… hast du gut/lange genug gerührt und auch genug Masse genommen, die die Kakaobutter “aufgesaugt” hat (Kakaopulver, Nussmehl, etc.)?

  20. birgit sagt:

    tolles rezept :)
    ich hab allerdings das rezept NUR mit carob gemacht, da ich nicht sicher bin ob ich kakao vertrage.. deswegen ist sie aber trotzdem recht zartbitterähnlich.. hast du mal mit milchpulver experimentiert..?

    lg b.

    • Mone sagt:

      Klar, das Zartbitter kriegst du nicht komplett weg. Aber mit Nussmehl/Nussmuse kriegst du ein “angenehmeres” Ergebnis hin. Ich habe kein so großes Verlangen nach “Vollmilchgeschmack”, deswegen habe ich bisher nicht mit Milchpulver oder ähnlichem experimentiert. Aber wenn du es mal ausprobierst, dann darfst du gerne hier davon berichten. :)

    • birgit sagt:

      yes! gerade hab ich milchpulver bestellt :)

    • birgit sagt:

      habs erst 1mal probiert mit milchpulver…leider hatte ich dann das selbe problem wie claudia in den vorherigen kommentaren… da blieb recht viel öl übrig und der rest war so komisch zäh…
      der 2. versuch folgt demnächst…

    • Mone sagt:

      Ich bin gespannt! Und danke für die Rückmeldung. :)

  21. ChocQlate sagt:

    Hey Birgit,

    wenn du Milchschokolade willst, kann man den Geschmack auch wunderbar mit Macadamia- oder Mandelmouse hinkriegen. Denn gerade bei nichtgerösteten Kakaobohnen ist es ja schade Milch einzusetzen. Weil diese die Wirkung der Antioxidantien aus dem nichtgerösteten Kakao mindert…

    Grüße

  22. Gani sagt:

    Hi, danke für das tolle Rezept. Mein Problem: ich süße mit Honig, beim Ergebnis setzt sich der Honig unten in der Schokladenform ab bzw. die untere Seite wird nicht richtig fest. Oben ist die Schoki unglaublich lecker und perfekt von der Konsistenz. Was mache ich falsch? PS Auch übernacht im Kühli hilft nicht. Liegt es am Honig? Danke!
    LG

    • Mone sagt:

      Hm… zufälligerweise habe ich letztes Wochenende selbst Schokolade mit Honig hergestellt und ich hatte das Problem nicht (auch ohne Kühlschrank). Ich habe klaren cremigen Honig genommen (Sorte/Marke weiß ich leider nicht mehr, da ich das Glas leer gemacht habe… aber er war von guter Qualität). Vielleicht musst doch mal die Sorte wechseln oder es mit einer Alternative versuchen. Bei einem neuem Versuch eher mal bisschen weniger herstellen… ich drücke dir die Daumen! :)

    • Das klingt wirklich seltsam, denn normalerweise verbinden sich ja die einzelnen Zutaten beim verrühren. Dass sich der Honig dann von etwas anderem wieder abstößt wäre auch mir ein völlig neuer Effekt. Was genau für andere Zutaten hast du denn verwendet? Vielleicht liegt da irgendwo der “Übeltäter”…

    • Mone sagt:

      Genau so, wie oben beschrieben… Kakaobutter + Kakaopulver + Honig + Vanillemark + 1 Prs. Salz. Alles Rohkost-Qualität. Alles gut verrührt, dann gleich in die Form gefüllt und ab in Kühlschrank.

  23. Kann ich mir leider nicht erklären. Ich habe das mit Honig auch schon mal probiert und da hat es gut geklappt.

    Allerdings empfehle ich anstatt Honig, einen dunklen und malzigen Agavensirup. Der passt geschmacklich wesentlich besser dazu. Wichtig ist gerade die malzige Komponente, denn diese fügt sich wunderbar in den Kakao und die Kakaobutter ein.

    Sollte das Gleiche mit Agavensirup passieren, dann muss es an einer der anderen Zutaten liegen. [Edit von Admin]

  24. Gani sagt:

    Falls ich gemeint war ;), ich habe Kakaobutter im wasserbad erhizt, dann in einer schüssel mit selbstgemahlenen kakaobohnen (mit schale) und einer prise salz und vanille vermischt. habe heute abend extra nochmal mit akazienhonig ausprobiert, wieder das problem, unten honig in der form. ist übrigens eine pralinenform, also tiefer als für schoki. bitte helft mir weiter, die schmeckt so gut, die schoki, möchte gern dass sie gelingt. Lieben gruß

    • Mone sagt:

      Ich nutze ja auch immer Pralinenformen und da setzt sich der Honig nicht unten ab… vielleicht verwendest du mal eine Honig-Alternative. Agave, Xylit-Puderzucker oder Reissirup. Ich drücke dir die Daumen!

  25. Georg sagt:

    Ich hab das Rezept ausprobiert,sehr lecker aber die obere Seite hat eine weisse Schicht warum?

    • Mone sagt:

      Super! Wegem dem grauen Schleier:

      1. Die Schokolade wurde falsch temperiert, d.h. sie war zu heiß. Beim Aushärten trennen sich die Inhaltsstoffe von der Kakaobutter.
      2. Oder sie ist zu schnell ausgekühlt bzw. der Kühlschrank war zu kalt (Schokolade wird bei Kälte weiß/grau). Dann zuerst die Schoki in Ruhe bei Raumtemperatur auskühlen lassen und dann erst in Kühlschrank stellen.

      Glücklicherweise wirkt sich die graue Schicht nicht auf den Genuß aus. :)

  26. Anni sagt:

    Hallöchen,
    das Rezept klingt super und vor allem nicht so aufwendig. Muss leiderauch auf Milchprodukte verzichten und wünsche mir etwas mehr Abwechslung beim besten Lebensmittel der Welt :-)
    Habe mir bei Tchibo gestern ganz tolle Silikon-Schoko-Formen gekauft, die gerne benutzt werden möchten. Habe gestern schon einen kleinen Versuch gewagt. Auf der Verpackung war nur ein Rezept mit Zartbitterschokolade schmelzen und mit Nüssen verfeinern, sieht super aus, ging ganz leicht aus der Form, aber schmeckt furchtbar und ist ja mal so ganz ehrlich nicht so richtig selbst machen :-)
    Jetzt kommt die eigentliche Frage: Habt ihr Erfahrungen wo man sowas wie Kakaobutter offline bekommt? Bioladen?

    Gruß Anni

    • Mone sagt:

      Ja, so Silikon-Förmchen sind super. Einfacher geht’s kaum! :D Super Anfang!
      Also bei mir im örtlichen Bioladen kann man Kakaobutter bestellen… vorrätig haben Sie diese aber nicht. Ist aber auch ein Miniladen. :)

    • Schokolade sagt:

      Wenn du Pralinen oder ähnliches machen willst, sind tiefe Silikonformen ok. Jedoch ist bei Schokolade ja auch eine Tafelform was feines. In diesm Fall solltest du auf Formen aus lebensmittelechtem PET-G zurückgreifen. Kakaobutter gibt es in unterschiedlicher Qualität und nicht jede eignet sich unbedingt zum Schokolademachen. Auf diese kleinen Drops aus Kakaobutter, welche man am häufigsten im Internet findet, solltest du verzichten. Diese wurden schon mal eingeschmolzen und bringen nicht so schöne Ergebnisse. Lieber solltest du 100% organische und rohe Kakaobutter nehmen.

      Das kommt besser :) Viel Spaß beim Testen

    • Anni sagt:

      hab welche gefunden. Gibt es bei “denn´s”. Man darf nur beim Preis nicht ohnmächtig werden :-)

  27. lalu1993 sagt:

    Hallo!
    Vielen Dank fir dieses tolle Rezept! Kann man das Rezept auch für Pralinenformen verwenden, sodass man dann Pralinen hat? :) danke im voraus für die Antwort!

  28. Beate sagt:

    Hallo Mone!
    Gestern hab ich voller Begeisterung dein Rezept ausprobiert ( Zutaten hatte ich ja alles daheim von einigen Schokolade-Experimenten..) Aber dieses hier hörte sich so toll an, dass ich gleich losgelegt habe. Ich habe einen Thermomix und dachte: so kann ja gar nix mehr schief gehn! Das war leider falsch… – meine Schokolade wurde total komisch… gar nicht recht flüssig sondern irgendwie ne zähe Masse aus der Fett herumschwimmt… ich hab dann einfach nochmal ordentlich gerührt und trotzdem in die Förmchen gefüllt ( sogar teilweise mit Honigmarzipanfüllung) Dann alles in den Kühlschrank – oberstes Fach. Und das Ergebnis ist echt enttäuschend! So zähe zusammendrückbare Schokoklumpen… echt schade. Der einzige Fehler, den ich mir vorstellen kann, ist: ich hab gegen Ende den TM kurz auf 50° geschaltet… (kleiner Anfall von Ungelduld) vielleicht war das der Fehler? Von knackig kann leider keine Rede sein und Geschmack ist auch naja ( ich hab allerdings auch mit Honig statt mit Sirup gesüßt) Schade… ich würd mich so freuen, endlich mal ne knackige Schokoladenvariante hinzubekommen, bei der die Ähnlichkeit zur herkömmlichen Schokolade wenigstens etwas gegeben ist… ;-)
    Liebe Grüße
    Beate

    • Mone sagt:

      Hm… ich glaube nicht, dass es an den 50° liegt. Ich erhitze es nur nicht so arg, damit die ganzen Nährstoffe in der Schokolade nicht verloren gehen.
      Ist dir irgenwie ein Tropfen Wasser in die Schokolade gekommen? Dann wird sie nämlich so komisch zäh und das Fett trennt sich. Da muss man extrem aufpassen. Weil eigentlich muss die Schokolade ja nur schmelzen… mehr passiert da ja nicht. :)

  29. birgit sagt:

    sooo ich hab jetz milchschoki ausprobiert. nach folgendem rezept: Externer Link
    hab dann die doppelte masse und hälfte milchpulver und etwas weniger als die hälfte zucker genommen. die schoko ist ganz lecker NUR glaube ich dass ich das nächste mal die milch doch lieber weglasse, da die tafel nicht fest wird. also fest schon aber sehr biegsam und man kann sie aus der form nur LÖFFELN… (für den geschmack natürlich egal, trotzdem schade :) )
    liegrü b.

    • Mone sagt:

      Vielen Dank für dein Feedback. :) Vielleicht versuche ich es auch mal mit Milchpulver (oder mit einer Milchalternative). Das Interesse daran scheint sehr groß zu sein, aber die Herstellung ist doch nicht so einfach…

  30. Simone sagt:

    Hallo,

    Kann ich die Schokolade für Cremes und Füllungen verwenden, also noch weiter verarbeiten? Ich wollte “zuckerfreie” prinzenrolle herstellen. Ich verwende nur noch xylit.

    Danke

    • Mone sagt:

      Hm… das wird schwierig, da meine Schokolade nicht cremig ist, sondern halt fest/hart wird. Ich wüsste jetzt auch nicht, wie die Schokolade passend cremig wird. Aber schau dir mal den Kommentar von Birgit an, die hat ja eher diese Löffel-Konsistenz erreicht. :)

  31. Laura sagt:

    Hallo (:

    Mhhhh, deine Schoki sieht sooo lecker aus!! Sobald ich die Zutaten habe, werde ich mal experimentieren !
    Seit ich das erste mal Lovechock (rohe Schokolade schmeckt einfach noch besser) probiert habe, kann ich gar nicht genug davon bekommen. Wird auf die Dauer aber etwas teuer ):

    Ich bin jetzt noch nicht so erfahren mit den ganzen Onlineversandhändlern die auch Rohes anbieten. PureRaw ist mir am bekanntesten. Ich muss aber auch leider aufs Geld gucken und bei mir im Bioladen gibts kein großes Angebot ):
    Bist du mit PureRaw zufrieden was die Qualität und den Preis angeht ?? Oder kannst du mir auch noch andere empfehlen?

    Danke schon mal für eine Antwort und Entschuldigung für meine dämlichen Fragen (:

    Wünsche allen noch einen schönen Abend !!!

  32. Marina sagt:

    Ich habe mich auch mal an die Schokolade versucht. Habe beim Schmelzen den Fingertest gemacht, dass es nicht zu heiss wird. Alles hat geklappt. Nur: wenn ich die Schokolade länger aus der Kühlung habe, dann wird sie total weich. Was habe ich falsch gemacht? zu Heiss kann es fast nicht sein. Vielleicht zu kalt geschmolzen?

  33. Sycoraxa sagt:

    Hallo. Vielen Dank für das Rezept. Ich habe mich schon daran versucht und auf meinem kleinen Blog davon berichtet. Ich bin begeistert :)

  34. Tina sagt:

    Hallo :-)

    Ich hoffe, ich bekomme noch eine Antwort, auch wenn ich etwas “spät” bin :-) Magst du mir vielleicht sagen, wie viel Xylit/ Birkenzucker ich für das Rezept verwenden muss? Und welches Verhältnis von Kakao/ Mandelmus man nehmen sollte, wenn man eben Mandelmus mit untermischen möchte?

    Danke schonmal für die Antwort :-)

    Liebe Grüße,
    Tina

    • Mone sagt:

      Einfach ausprobieren und “Fingertest” machen. ;) Weniger Kakao, dafür mehr Mandelmus nehmen… ich mache alles nach Gefühl.

    • Tina sagt:

      Danke für die Antwort (hatte gar nicht mehr damit gerechnet ;-) ) Werd mir Mühe gebem, auch ein Gefühl dafür zu bekommen :-)

  35. John sagt:

    Sehr, sehr geil!! Da kann man ja mal mit gutem Gewissen Schokolade essen. Sowas habe ich gebraucht, das steigert doch gleich die Motivation wieder um ein Vielfaches. Vielen Dank für diesen Beitrag und dieses Rezept! 1A Blog ist das hier, top!

    Gruß,
    John

  36. Ina sagt:

    Hey…habe gerade hier deine Schoki-Idee entdeckt! Hört sich sooo lecker an! Werde es gleich für das Osterkörbchen Sonntag mit meinen Osterhasenförmchen ausprobieren :-)! Eine Frage hab ich. Du hast von einer Variante mit Kokosnussmus Unterseite geschrieben. Hast du dacauch das Rezept irgendwo stehen? Würde ich sehr gerne ausprobieren und ne Tafel draus machen :-)! Alles Liebe!

  37. Marc sagt:

    Zu dem Wasserbad
    …ich hab oben gelesen, dass man die das Gefäß einfach im Wasserdampf erhitzen soll, da dann nichts anbrennt.
    Das ist leider ein Trugschluss, Dampf ist in der Regel (normaler atmosphärischer Druck) ca 100°C heiß. Das Wasser im Topf ist unter normalbedingungen nicht heißer wie der Dampf…

    Hab das leider schon mal an der eigenen Schokolade erfahren.

  38. Marion sagt:

    Hab die Schokolade gerade gemacht, eine Tafel mit Nüssen und eine Tafel mit Rumrosienen. Beide schmecken sehr gut.
    Habe die Kakaobutter im Backrohr bei 40 Grad geschmolzen, hat super funktioniert.

    • Mone sagt:

      Freut mich, dass sie schmeckt. :) Im Backrohr schmelzen ist auch ‘ne gute Idee! Hört sich simpel an.

  39. mia sagt:

    super! vielen Dank! das werd ich bestimmt ausprobieren!

  40. Sigrid sagt:

    Tolle Seite. Wie schafft Ihr das denn, dass sich Kakaobutter und Wasser miteinander verbinden ohne Emulgatoren?
    Hat jemand Erfahrung mit Xylit-Süßung? Nehmt Ihr flüssiges bzw. wie dosiert Ihr?

    • Mone sagt:

      Also Kakaobutter und Wasser wird nicht funktionieren… es gerinnt sofort! Für was willst du Wasser verwenden?
      Mit Xylit habe ich Erfahrung… ich schmelze dieses mit der Kakaobutter im Topf (nehme körniges/Birkenzucker, also das wie Zucker aussieht – mit flüssigem Xylit kenne ich mich nicht aus) und lasse es komplett in der Butter auflösen. Ich süße nach Bedarf/Geschmack – muss man ausprobieren, aber ist nicht wirklich schwer (meistens sind es so 3-4 EL für 100g Schokolade).

    • Sigrid sagt:

      Danke dir für deine Antwort.
      Ich habe auch den körnigen Birkenzucker. Leider löst der sich aber überhaupt nicht auf beim Schmelzen der Kakaobutter. Problem ist dann, dass die Schokolade sehr hart wird.
      Hast du da noch einen Tipp?

    • Mone sagt:

      Dann schmelze am besten den Birkenzucker getrennt in einem Topf (mit viel Hitze, nur schauen, dass er nicht anbrennt) und mische ihn dann unter die Kakaobutter, sobald er richtig flüßig ist. Dann sollte es eigentlich klappen. :)

  41. Janis Brucker sagt:

    Hallo. Tolle Seite.
    Ich muss allerdings anmerken, dass die Schokolade bei Verwendung von agavendicksaft, ahornsirup oder steviaextrakt alles andere als Rohkost ist, da diese Zutaten mitunter stundenlang kochen, bis außer fruchtzucker keine sinvollen begleitstoffe mehr übrig sind. Daher würde ich nur kaltgeschleuderten Honig verwenden, auch wenn das bisher noch nicht so gut emuliert hat. Gibt es da vielleicht noch Tips?

    • Mone sagt:

      Da ich selbst nicht rohköstlich lebe, sondern Wert auf den Erhalt der Nährstoffe etc. lege, geht es mir mehr um den Mehrwert der Schokolade. Vielleicht wäre Kokosblütenzucker noch ‘ne Idee…

  42. Sigrid sagt:

    Ich nehme Kakaobutter, Erythrit, Kakao. Erhitze die Kakaobutter, das Erythrit (nicht zu heiß), aber leider wird die Schoki hart. Wie ist es bei euch, die ihr Erythrit, Kokosblütenzucker nehmt – wird die Schoki auch hart?

    • Mone sagt:

      Hm… ist in Erythrit ein Wasseranteil enthalten? Meinst du mit hart werden gerinnen, so als wenn Kakaobutter und Wasser in Berührung kommen? Evtl. schon mal einen andere Marke von Erythrit ausprobiert?

  43. Roman sagt:

    Hey!
    Super Rezept. :o) Ich habe selbst schon ausprobiert und verschiedene Varianten versucht, den Kokosblütenzucker von Dr Goerg zum Schmelzen zu bringen. Entweder bleibt er krümelig oder das “Karamell” wird so zäh, dass es sich auch nicht wirklich gut vermischen lässt. Mir ist wichtig, dass es “rohköstlich” bleibt, sprich auch die restlichen Zutaten nicht zu heiss (über 40-45 Grad) werden.
    Weisst Du Rat?

    • Mone sagt:

      Hey, vielen Dank! Ja, das Problem kenne ich. Ich habe den Kokosblütensirup von Dr. Goerg vor kurzem geschenkt bekommen und wollte es damit mal probieren. Klar, Sirup wird eingekocht, aber er wird angeblich schonend hergestellt und die Nährwertangaben auf dem Glas klingen super. Wäre das eine Idee?

    • Roman sagt:

      Das ist eine sehr gute Idee! Ich habe mir unterdessen noch Xylit geholt und werde mit diesem noch rumtesten…
      Wegen dem Schmelzen weisst Du aber auch nicht mehr oder?

    • Mone sagt:

      Leider nein, ich Handhabe auch immer alles nach Trial and Error. :)

  44. Antje sagt:

    Hallo Mond,
    das sieht ja richtig lecker aus .
    Aus welchem Material ist denn die Form ?
    Wenn sie aus Polycarbonat ist würde ich sie austauschenda dies giftig sein kann.

    • Mone sagt:

      Hallo Antje, ehrlich gesagt weiß ich es nicht. Ich muss mal gucken, ob das irgendwo steht…
      Fast alle Formen, die ich sonst besitze, sind aus Silikon. Grüße!

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