Letztens stand ich im Bioladen vor dem Kühlregal und erblickte Kokosjoghurt, sozusagen Joghurt aus Kokosmilch. Müsste ich mich zwischen Joghurt-Alternativen ohne Kuhmilch entscheiden, fiele meine Wahl immer auf veganen Kokosjoghurt. Er hat den klassischen säuerlichen Geschmack wie normaler Joghurt, kombiniert mit einem leichten Kokosaroma. Seitdem esse ich auch kein Sojajoghurt mehr, da es mir einfach nicht mehr schmeckt! Hin und wieder greife ich zum fertigen Kokosjoghurt der Marke Harvest Moon, der durch tolle Inhaltsstoffe überzeugt, doch für einen kleinen Becher von 125 g zahlt man 1,99 €.

Deswegen mache ich regelmäßig mein Kokosjoghurt selbst, man benötigt nur 3 Zutaten und hat selbstgemachtes Kokosjoghurt ohne Zusätze (kein Zucker, ohne Konservierungsstoffe, dazu noch vegan und glutenfrei), was unglaublich lecker schmeckt – und (wie ich ausgerechnet habe) für weniger als ein Drittel des Preises!

Kokosjoghurt selber machen

Zudem ist Kokosjoghurt durch die Herstellung mit Kokosmilch reich an Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen, wie Kalium, Natrium, Magnesium und Eisen. Sie enthält viele B-Vitamine (B1, B2, B3, B4 und B6), sowie Vitamin C und E. Zwar ist Kokosmilch sehr fetthaltig und kalorienreich, dafür enthält sie gesunde mittelkettige Fettsäuren (Triglyzeride). Der Vorteil ist, dass mittelkettige Fettsäuren schnell verdaut werden und somit weniger auf den Hüften landen. Die enthaltene Laurinsäure in der Kokosmilch ist dabei auch noch gut für unsere Darmflora, da sie antimikrobiell wirkt. Kokosjoghurt selber machen kann ich nur empfehlen, eine wirklich tolle Alternatvie gegenüber Sojajoghurt.

Das Rezept – Kokosjoghurt selber machen

Zutaten und Anleitung für 1 Liter Kokosjoghurt
  • 800 ml Bio-Kokosmilch aus der Dose (kein Kokosdrink oder Kokoswasser!)
  • 1-1,5 TL Agar Agar (= pflanzliche Gelatine, wird aus Meeresalgen gewonnen)
  • Joghurt-Starterkulturen (oder 100 g Joghurt – siehe Tipps)

Zubehör

Arbeitsaufwand: 10 Min.

  1. Kokosmilch in eine Schüssel geben und gut verrühren (oder im Mixer), so dass sich der weiße Teil, der sich meist oben in der Dose absetzt mit dem restlichen Kokoswasser verbindet.
  2. 100-200 g Kokosmilch abtrennen, in einem Topf mit Agar Agar mischen und für mind. 2 Minuten aufkochen lassen und verrühren.
  3. Die aufgekochte Kokosmilch wieder mit der restlichen Kokosmilch verrühren. Optional: Ich gebe nun 150-200 ml Wasser hinzu, um den Behälter des Zubereiters bis oben hin füllen zu können, er umfasst nämlich genau 1 Liter. (Wer sein Joghurt stichfester & cremiger mag, kann auf das Wasser verzichten. Geschmacklich macht es meines Erachtens keinen Unterschied und cremig wird der Joghurt trotzdem.)
  4. Nun die Joghurt-Starterkulturen (nach Anleitung für 1 Liter) zur Masse hinzugeben und gut umrühren. Die Mischung sollte nie wärmer als 38°C sein, da sonst die Joghurtkulturen sterben. (Nachtrag: Die Temperatur ist von den Kulturen abhängig, bei manchen wird eine Temperatur zwischen 43-45°C empfohlen – Anleitung auf der Packung beachten!)
  5. Alles in einen Joghurtzubereiter füllen und diesen für 12-18 Stunden ruhig stehen lassen. Je kürzer die Fermentierzeit, desto milder, aber auch flüssiger wird der Kokosjoghurt. Je länger, umso säuerlicher wird der Joghurt.
  6. Nach abgelaufener Zeit den Kokosjoghurt einmal gut durchrühren. Die Masse im Behälter – oder in Gläser abgefüllt – in Kühlschrank stellen. Sie wird erst beim Abkühlen fest und erhält dann die typische Joghurtkonsistenz und Stichfestigkeit.

Der Kokosjoghurt ist 5-7 Tage im Kühlschrank haltbar. Den Joghurt immer mit einem sauberen Löffel entnehmen.

Zutaten, um Kokosjoghurt selber zu machen
Alle drei Zutaten für Kokosmilch selber herstellen
Kokosjoghurt selber herstellen mit Joghurt-Maker
Kokosmilch-Masse im Behälter und anschließend im Joghurtbereiter von Rosenstein & Söhne
Kokosjoghurt selber herstellen mit Joghurtmaschine
Fertiges Kokosjoghurt nach 15 Stunden im Joghurt-Maker (links) – Kokosjoghurt durchgerührt, bevor es im Kühlschrank abkühlt (rechts)
Kokosjoghurt selber herstellen
Das Ergebnis: Selbstgemachtes Kokosjoghurt
Kokosjoghurt selber herstellen - einfach und günstig mit Anleitung
Kokosjoghurt mit Zitronenmelisse – lecker!

Tipps für die Zubereitung von Kokosjoghurt

Ich habe jetzt öfters im Internet gelesen, man solle Kokosmilch in der Dose mit einem Kokosanteil von mind. 75% verwenden, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Das kann ich so nicht bestätigten. Ich benutze ganz oft die Kokosmilch von Alnatura mit einem 60% Kokosanteil, verwende dann 1,5 TL Agar Agar (statt 1 TL), gebe dennoch  100-150 ml Wasser bei der Zubereitung hinzu und erhalte nach 18 Stunden im Joghurt Maker eine super Joghurt-Konsistenz. Ich verwende auch sehr gerne die Premium-Bio-Kokosmilch von Dr. Goerg (80% Kokosmilch), die kostet 1 € mehr pro Dose, das Ergebnis ist tatsächlicher cremiger und der Joghurt schmeckt ein bisschen intensiver nach Kokos, aber der Unterschied ist jetzt nicht so enorm, dass ich immer zu Dr. Goerg greifen würde. Beide Ergebnisse schmecken abgöttisch lecker!

Ich habe aber noch nie Kokosmilch aus dem Tetra Pak probiert, zudem achte ich beim Kauf von Kokosmilch immer auf Bio-Qualität und verwende nur Kokosmilch, die ausschließlich aus Kokosmilch und Wasser besteht, also ohne weitere Zusätze wie Verdickungs- oder Süßungsmittel.

Ich kaufe manchmal meine Milchsäurebakterien (=Joghurt-Kulturen) im Bioladen (Joghurt-Ferment, nicht vegan, diese hier – im Laden deutlich günstiger) oder auch online, dann auch vegan (unten habe ich meine Favoriten verlinkt). Eine Packung enthält meist drei Tüten mit Bakterien. Anschließend kann man die Kokosmilch damit noch 4-5x impfen, d.h. man kann mit bereits hergestellten Kokosjoghurt den neuen Joghurt rekultivieren, indem man statt neue Joghurt-Starterkulturen ca. 100 g des fertigen Joghurts verwendet. Gebe ich Joghurt statt Kulturen dazu, muss ich natürlich darauf achten, dass ich nur 100 ml Wasser zur Masse hinzugebe, damit der Joghurtbehälter nicht überläuft!

Falls man mal gerade keine Bakterien vorrätig hat, kann man ganz einfach auch ein fertiges Naturjoghurt mit hohem Fettgehalt im Laden mitnehmen und dieses zum Impfen verwenden.

Achtung: An heißen Sommertagen kann der Joghurt umkippen und gelingt somit nicht! Das Kokosjoghurt lieber an kühleren Tagen herstellen.

Preisvergleich – wie viel man bei Kokosjoghurt selber machen spart

Harvest Moon Kokosjoghurt Natur (Bioladen) 1,99 € (125 g)
Kokosjoghurt aus Alnatura Kokosmilch (selbstgemacht) 0,61 € (125 g)
Kokosjoghurt aus Dr. Goerg Kokosmilch (selbstgemacht) 0,83 € (125 g)

Ein Drittel oder die Hälfte spart man beim Kokosjoghurt selber machen auf jeden Fall ein, es lohnt sich also! Dr. Goerg kaufe ich öfters im Angebot, dann wird es natürlich auch noch mal günstiger. Auch hängt der Preis von den Joghurtkulturen und vom Agar Agar ab. Mein Joghurt-Maker von Rosenstein & Söhne besitze ich sicherlich schon 5 Jahre, er funktioniert mit Strom und ist wirklich einfach zu reinigen. Eine Freundin hat das Gerät von My.Yo, der funktioniert ohne Strom, sondern nur mit heißem Wasser und damit klappt die Zubereitung von Kokosjoghurt auch wunderbar. Folgendes Agar Agar (Großpackung 100 g) und folgende Kulturen habe ich schon öfters nachgekauft & sind empfehlenswert:

Kosten pro 1 Liter: Kokosjoghurt mit Alnatura Kokosmilch

2 Dosen von Alnatura: 1,95 € (400 ml) x 2 = 3,90 €
Joghurt-Kulturen: 6,45 € : 3 Portionen (Beutel) : 4 (rekultivieren) = 0,54 €
Agar Agar: 7,90 € für 100 g : 5 g (= 1,5 TL) = 20 Portionen = 0,40 €

4,84 € (alle Zutaten pro 1 L) : 1000 ml Kokosjoghurt = 0,48 € (100g) = 0,61 € (125g)

Kosten pro 1 Liter : Dr. Goerg Premium-Bio-Kokosmilch 

2 Dosen von Dr. Goerg: 2,95 € (400 ml) x 2 = 5,90 € 
Joghurt-Kulturen: 6,45 € : 3 Portionen (Beutel) : 4 (rekultivieren) = 0,54 €
Agar Agar: 7,90 € für 100 g : 3 g (= 1 TL) = ~33 Portionen = 0,17 €

6,61 € (alle Zutaten pro 1 L) : 1000 ml Kokosjoghurt = 0,66 € (100g) = 0,83 € (125g)

Ich Mathematik-Genie habe mich jetzt hoffentlich nicht verrechnet… Viel Spaß beim Kokosjoghurt selber machen!

Derzeit gibt es noch bei Dr. Goerg ein Rabatt-Gutschein, den ich direkt mal für Kokosmilch eingelöst habe. Vielleicht gefällt er dir auch:

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28 Comments

  1. Kokos-Joghurt scheint echt lecker zu sein, ich will es auch unbedingt probiern! Hab ich es richtig verstanden dass das Joghurt je nach Bakterien vegan oder nicht-vegan ist? VG Karo Domer

    1. Hey, ja bei Joghurtkulturen scheiden sich manchmal die Geister, ob sie vegan sind oder nicht. Es kommt aber auch auf die Hülle und die Füllstoffe an, bei Kapseln kann die Hülle aus Gelatine sein (obwohl man die ja nicht mit verwenden muss). Man muss schauen, ob sie auch keine Laktose oder Gluten enthalten, falls man an einer Intoleranz leidet. Die Kulturen von Hobbythek, die ich unter „Preisvergleich“ verlinkt habe, sind laut Hersteller für die vegane Ernährung geeignet. Viel Spaß! 😉

  2. Hallo ,
    habe gelesen, dass die Kulturen optimal zwischen 42 und 45 Grad arbeiten. Im Artikel ist die Rede von max. 38 Grad. Ist das von Kultur zu Kultur unterschiedlich ?
    Viele Grüße
    Tobi

    1. Hey Tobi,
      ich bin mal direkt zum Kühlschrank gelaufen und habe mir die Anleitung in der Verpackung meiner Kulturen genauer angesehen. Es steht drin, dass für die Kulturen eine Temperatur von 43-45°C optimal ist. Du halst also recht! Dabei bin ich mir sicher, dass auf einer anderen Packung von 38°C die Rede war. Aber meine Hand dafür ins Feuer legen kann ich nicht. 🙂 Deswegen am besten immer schauen, was bei deinen Kulturen empfohlen wird. Liebe Grüße und danke für den Input, hab’s im Beitrag ergänzt!

  3. Hallo, Mone.
    Ich habe gestern dein Rezept ausprobiert. Ohne Joghurtkulturen, mit dem fertigen bio Kokosjoghurt fürs impfen. Es hat super geklappt – Joghurt ist seeehr lecker geworden, sehr cremig und fest. Wird bestimmt wiederholt! )) Vielen Dank fürs Rezept.

  4. Hi Mone,

    habe grade erstmalig das Kokosjogurt probiert mit dem Miyo Jogurt Maker. Nach 15 Stunden scheint mir das noch recht flüssig zu sein. Ist das normal ? Habe es jetzt zwar aus dem Jogurtbereiter genommen und in Kühlschrank gestellt, bin aber unsicher ob das noch irgendwie fester wird ?

    Grüße
    Cori

    1. Hallo Cori,
      bei mir ist die Masse auch noch recht flüssig und härtet erst im Kühlschrank so richtig nach. Ich lasse meinen Joghurt sogar 18 Stunden im Maker. Als Tipp kann ich dir noch geben einfach mehr Agar Agar zu verwenden, da ich nicht weiß, wie lange ein stromloser Joghurt Maker die Masse warm hält. Ich verwende auch manchmal mehr Agar Agar, wenn ich weiß, dass es zeitlich nicht perfekt hinhaut und ich den Kokosjoghurt früher rausnehmen muss. Hat bei mir jetzt immer funktioniert. Viele Grüße, kannst gerne berichten, ob’s geklappt hat! 😉

  5. Liebe Mone,
    es schmeckt fantastisch!
    Und endlich kann ich wieder Joghurt essen :)!!
    Das hat mir wirklich gefehlt.
    Tausend Dank für das tolle Rezept und die wirklich umfassenden und gut gemachten Informationen.
    Liebe Grüße von Anja

    1. Hey Anja, das freut mich sehr! 🙂 Ich finde es auch eine fantastische Alternative zum klassischen „Kuhmilch“-Joghurt. Liebe Grüße zurück!

  6. Hallo Mone,
    vielen Dank für den Beitrag. Ich werde es demnächst mal mit selbstgemachter Kokosmilch ausprobieren.
    Ich besitze den gleichen Joghurtmaker wie Du und bin schwer begeistert davon. Ich habe lediglich den ollen Plastiktopf direkt durch ein 1l Weckglas (Tulpenform 😉 ) ersetzt. So kommt mein Joghurt nicht mehr mit Plastik in Berührung 🙂

    1. Hallo Beate, eine wirklich tolle Idee, das man da nicht selber draufkommt… 😉 Dieser Plastiktopf nervt mich schon wirklich lange. Super Sache! 🙂

    1. Hallo Sara, nein, das funktioniert leider nicht. Da fehlt der Fettanteil. Es funktioniert auch nicht mit fertiger Drink-Kokosmilch (also die, die bei der Pflanzenmilch steht), sondern es braucht tatsächlich die Dosen-Kokosmilch. Liebe Grüße!

  7. Hallo habe eine Frage zu Punkt 4. *Dann die starterkulturen zur Masse hinzugeben* das ganze soll ja nochmal erhitzt werden oder? DH nachdem ich die erhitze Milch mit agar agar zum Rest gekippt habe, erhitze ich nochmal alles und mische da die Kulturen unter oder ? Habe den Joghurt schon mal ausprobiert und die Kulturen einfach direkt nach dem agar agar dazu verrührt ..hat auch geklappt. Bitte Antwort LG

    1. Hallo Angie,
      nein, es wird dann eben nichts mehr erhitzt, sondern die Kulturen werden nur noch in die fertige Masse gegeben/untergerührt, die eben nicht wärmer als max. 38-45°C sein sollte (Temperatur ist von den Kulturen abhängig – Packung lesen). Nur die abgetrennte kleine Portion Kokosmilch wird kurz erhitzt wegem Agar Agar, sonst nichts. Sonst würden die Kulturen direkt absterben, wenn man alles noch mal aufkochen würde. Also wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du es instinktiv richtig gemacht. 😉 LG

  8. Hallo Mone, ich bin ganz zufällig über deinen Artikel gestolpert nachdem ich Kokosjoghurt für mich entdeckt habe. Ich habe mir einen Joghurtbereiter gekauft und das Rezept nachgekocht. Leider ist der Joghurt nicht’s geworden- viel zu flüssig. Es lag wahrscheinlich an meinem Agar Agar. Ich habe die „Argatine“ von RUF gekauft und natürlich nicht nochmal auf die Inhaltsstoffe geschaut da Agar Agar draufstand. Es besteht nur zu 25% aus Agar Agar der Rest ist Maltodextrin. Trotzdem vielen vielen Dank für das tolle Rezept. Ich bin mir sicher, dass der nächste Versuch klappt.
    Liebe Grüße
    Michelle

    1. Hallo Michelle,
      danke für dein Feedback! Hm, mit RUF habe ich keine Erfahrung, aber wahrscheinlich braucht man dann viel mehr davon, da – wie du sagtest – nur 25% Agar Agar drin ist. Aber nicht aufgeben, auch wenn es ärgerlich ist! 😉 Ich drücke dir die Daumen, dass es nächstes Mal klappt und auch super toll schmeckt. 🙂 LG

  9. Liebe Mone, mit dem richtigen Agar Agar und den Startkulturen von MyYo hat der Joghurt nun die perfekte Konsistenz. Vielen lieben Dank für das tolle Rezept. Eine Frage bleibt bei mir aber offen:
    Ich mache meinen Joghurt immer Sonntags und 1 Liter reicht dann für die kommende Woche. Der selbst hergestellte Joghurt hält sich eine Woche im Kühlschrank, richtig? Rekultiviere ich dann nicht mit fast abgelaufenem Joghurt und hat das irgendwelche Auswirkungen?
    Liebe Grüße

    1. Liebe Michelle,
      ich freue mich über deine Rückmeldung. Super, dass das Ergebnis dir gelungen ist! 🙂 Wie lange dein Joghurt hält, musst du ausprobieren. Es hängt damit zusammen mit wie vielen Bakterien der Joghurt in Berührung kommt (vorhandene Kühlschrank-Bakterien, Entnahme mit einem unsauberen Löffeln, etc.). Meiner hielt auch schon eine Woche durch, aber er ist meist nach 5-6 Tagen bei mir aufgebraucht. Ja, ich impfe/rekultiviere ihn dann mit dem letzten Rest (der natürlich noch gut sein muss) und bisher hatte das keine Auswirkungen. Die Bakterien verschwinden nicht, sie werden nur geschmacklich saurer. 😉 Es ist aber immer wichtig, dass der Joghurtbehälter & Co. sehr gut mit heißem Wasser ausgewaschen/gereinigt wird, bevor neuer Joghurt hergestellt wird.
      LG und viel Spaß

  10. Hallo Mone,
    Bin neu auf der veganen Schiene und vermisse Joghurt sehr. Da ich Kokosmilch liebe und auch Joghurtbereiter im Schrank verstaubt, war ich total begeistert von deinem Rezept. Kenne den gekauften Kokosjoghurt nicht, habe also noch keinen Vergleich.
    Habe dennoch gestern losgelegt, nachdem alles vorlag. Kokosmilch von dm Bio, AgarAgar aus dem,Reformhaus und die Starterkulturen der Hobbythek.
    Heraus kam allerdings nur eine Masse, die nach gelierter Kokosmilch schmeckt. Keine Spur von säuerlicher Joghurtnote. Temperaturen hatte ich alle eingehalten und mittels digitalem Thermometer kontrolliert.
    In einem anderen Beitrag stand allerdings ausdrücklich, daß Kokosjoghurt mit den Hobbythekkulturen definitiv nicht funktionieren würde, bei dir ist leider nur vage die Info zu finden, daß Kokosjoghurt nicht mit allen Kulturen funktioniete.
    Mit welchen hattest du denn nun tatsächlich auch ‚geschmacklichen‘ Erfolg?
    Vielen Dank schon mal und viele Grüße,
    Claudia

    1. Hey Claudia,
      vielen Dank für deine Rückmeldung. Du hast alles richtig gemacht, nur habe ich letzte Woche die gleiche Erfahrung mit den Kulturen von Hobbythek gemacht. Plötzlich wird der Joghurt nicht mehr fest, sondern zu Trinkjoghurt. Irgendwas ist mit dem Produkt geschehen… die Kulturen sind plötzlich schrott, anders kann man nicht sagen. Vielleicht wurden sie falsch gelagert oder es sind andere Bakterien… davor hat es nämlich damit geklappt und ich habe bisher nichts davon gehört/gelesen, dass manche Kulturen für Kokosjoghurt nicht geeignet sind. Ich habe das Produkt von Hobbythek erst mal aus der Empfehlungsliste genommen. Ich kaufe öfters im Reformhaus die Kulturen von A. Vogel (Joghurt mild) oder online das My.Yo Joghurtpulver (oben im Amazon-Widget verlinkt), damit hat es bisher immer geklappt.
      Übrigens habe ich noch nie die Kokosmilch vom DM, sondern immer nur von Alnatura benutzt. Obwohl ja beide einen Kokosanteil von 60% haben, dürfte es theoretisch keinen Unterschied machen. Versuche dennoch mal bisschen mehr Agar Agar zu benutzen, um auf Nummer sich zu gehen (fiel mir nur grad so ein – man weiß nie, ob auch wirklich drin ist was draufsteht, oder? 🙂 ).
      Ich wünsche dir viel Erfolg und gutes Gelingen, gerne kannst du noch mal ein Feedback geben, ob es mit anderen Kulturen geklappt hat.
      Liebe Grüße!

  11. Hallo.
    Ich möchte jetzt auch das erste mal kokosjoghurt zubereiten. Ich bin etwas unsicher mit deinen Empfehlungen zu den Joghurtkulturen und agar agar. Was gibt es da für Unterschiede? Welches sollte ich nehmen? Konnte das jetzt nicht wirklich rauslesen. Lg

    1. Hallo Julia,
      Agar Agar sollte möglichst rein sein (kein Mischprodukt), ich kann dir das aus dem Bioladen von Brecht empfehlen (ist auch oben im Amazon Widget verlinkt). Die Kulturen sind von My.Yo (Joghurtpulver) empfehlenswert (im Amazon Widget verlinkt) oder von A. Vogel (gibts meist direkt im Reformhaus/Bioladen). Auf jeder Joghurt-Kultur-Packung steht auch noch mal eine extra Anleitung, an die kannst du dich auch halten. Hoffe, ich konnte dir weiterhelfen, sonst einfach noch mal fragen. Viel Erfolg und viel Spaß beim Herstellen. 😉 LG

  12. Habe vor kurzem eine Kokosmilch entdeckt welche mit Kokoswasser gemischt wurde. Eine Kokosmilch zum Trinken, steht auf der Packung. Wovon hängt es denn ab ob ich aus der Kokosmilch Joghurt hinbekomme? Von den Kulturen? Der Fettgehalt müsste ja egal sein? Kuhmilchjoghurt gibt es ja auch als 0,1 Fettvariante etc. Oder verstehe ich da etwas komplett falsch?

    1. Hey Fanie,
      das ist eine sehr gute Frage. 🙂 Ich glaube(!), dass 0,1% Joghurt nicht so einfach selbst herzustellen ist, da ich bisher keinen kenne, dem das geglückt ist. Die Bakterien ernähren sich eigentlich vom Milchzucker (Laktose) und von der Temperatur, ersteres haben wir ja nicht bei Kokosmilch, deswegen benötigen wir Agar Agar für die Bindung. Dennoch denke ich, dass der Fettgehalt auch eine Rolle spielt. Ich gebe ja auch „relativ“ viel Wasser noch dazu und trotzdem gelingt mir der Joghurt, obwohl ja im Internet oft steht, dass der Fettgehalt der Kokosmilch mind. 75% oder höher betragen soll, damit Kokosjoghurt fest wird. Ich vermute aber stark bei Kokosmilch die mit Kokoswasser gemischt ist, dass zu viel Wasser in der Milchmischung enthalten ist und zu wenig Fett, so dass sich das Wasser eventuell unten im Joghurt Maker absetzt und keine feste Bindung entsteht bzw. eher Kokos-Milchshake herauskommt. Wie gesagt, alles Vermutungen! Was steht denn auf der Packung genau drauf, ist ein Fettgehalt angegeben? Ich probiere viel aus und verlasse mich eher weniger auf die Angaben/Empfehlungen im Internet. 🙂 LG

  13. Hallo
    Ich habe gestern den Joghurt zubereitet und jetzt probiert. Die Konsistenz ist gut. Nur ist er ziemlich grisselig. Ist das normal? Beim ich ihn irgendwie cremiger?
    Außerdem hab ich die Kulturen von myjo genommen und da war ein ähnliches Rezept drin mit weniger Kokosmilch, dafür aber glaube mandelmilch. Hast du das auch mal getestet? Ich glaube meinem Sohn ist der Geschmack von Lonis zu intensivi😒. Lg

    1. Hey hey, also grisselig ist er bei mir nie… hat sich das Agar Agar richtig aufgelöst bzw. hast du es sehr gut darunter verrührt/gemixt, so wird er eigentlich auch richtig cremig?! Hm… das mit der Mandelmilch hört sich gut an und ich glaube das klappt problemlos (ich benutze ja auch Wasser im Rezept). Ich bin nur kein Freund von Mandelgeschmack im Joghurt, da ich diesen Marzipan-Geschmack nicht mag. Nur Mut, probiere es einfach mal aus! 😉 LG

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