Mein Training bis Januar war intensiv. Wöchentlich mindestens drei Workouts und zusätzliche Ausdauereinheiten. Das Ergebnis hat auf sich warten lassen, aber im Januar fingen die Muskeln an zu… sprießen. Nun ist Mai und wie auf dem (qualitativ peinlichen) Bild zu erkennen ist, entferne ich mich deutlich von meiner geplanten Adonis-Figur. Was ist passiert?

Das Leben überraschte mich. Der Februar und März schlugen mich physisch nieder. Meine Sporteinheiten beschränkten sich auf ein Minimum, obwohl ich Lust hatte – mein Körper aber nicht. Ich lebte so gut es ging zwischen Übelkeit, Müdigkeit, Kraftlosigkeit und Sodbrennen. Man kann es vielleicht schon erahnen… meine Schwangerschaft setze mir zu. Ich dachte wirklich nicht, dass die Anfangszeit so hart wird. Man hofft ja immer, dass man zu den Schwangeren gehört – ich traue es mich inzwischen gar nicht mehr zu sagen – die mit Leichtigkeit das erste Trimester beschreiten.

Ernährung

Ernährungstechnisch sah es nicht viel besser aus. Ich flüchtete vor dem Geruch von Gemüse, was ja sonst den Hauptteil meiner Ernährung ausmachte. Essen mit wenig Eigengeruch und am liebsten Essen, was ich nicht selbst zubereitete, ertrug ich gerade so. Egal was ich aß… Übelkeit und Sodbrennen waren meine treuesten Begleiter.  Mein Geschmacks- und Geruchssinn ließen mich komplett im Stich (allein das Betreten einer Bäckerei ließ mich schon würgen). Ich war hungrig, wollte essen, konnte aber nicht an Essen denken und alles was ich aß, bereute ich im Nachhinein. Zauberhaft, was der Körper mit einem anstellen kann. Und umso herrlicher (es dauerte bei mir bis April), wenn man Essen wieder „ertragen“ kann. Halleluja!

Zwischenstand – Veränderung

Nun war April, ich ertrug wieder den Anblick eines Kühlschrankinhaltes und alles nahm wieder Normalität an. Trotzdem änderte das ja nichts an meinem „Zustand“ und meine alten Sportpläne und -ziele steckte ich – symbolisch gesehen – in den Aktenvernichter. Was war sporttechnisch überhaupt noch möglich? Überraschenderweise mehr als gedacht. Dennoch ist man natürlich vorsichtiger und ich musste mich erst mal in meine neue Rolle einfinden. Keine zu intensiven Einheiten mehr und von Bauchübungen musste ich mich komplett verabschieden.

Schwangerschaftsbauch

Sport – aktueller Stand

Krafttraining übe ich moderat aus. Ich habe die Gewichte leicht reduziert, konzentriere mich vermehrt auf die Stärkung meiner Rückenmuskulatur und habe, wie schon geschrieben, mein übliches Bauchtraining komplett gestrichen. Die Fokussierung liegt jetzt auf Stärkung und Unterstützung des Körpers und weniger auf Muskelaufbau und Leistungssteigerung. Joggen tue ich noch gelegentlich; ich bin mehr mit dem Rad unterwegs.

Auch mache ich öfters Heimtraining mit YouTube Videos, die auf Schwangere zugeschnitten sind und die ich hier bald vorstellen möchte, da ich anfangs echt dachte, man darf sich als Schwangere überhaupt nicht mehr überanstrengend. Wäre ja auch zu schön gewesen…

Yoga ist zu meinem neuen Freund geworden. Früher habe ich hin und wieder Yogakurse besucht; nun habe ich mir paar DVDs ausgeliehen, die mir zeigen, dass auch Verrenkungen als schwangeres Wesen (immer noch) erlaubt sind. Beckenbodentraining möchte ich nun auch vermehrt in meinen Trainingsplan einbauen.

Planung – wie geht’s weiter

Ich bin jetzt in der 18. Woche. Die Hälfte, da man ja von 40 Wochen ausgeht, ist bald geschafft. Meine Fitness möchte ich so gut es geht beibehalten. Zur Unterstützung der körperlichen Belastung und damit ich nicht ganz aus der Form komme. Zukünftig werden also einige Blogbeiträge mit dem Fokus Fitness und/oder Schwangerschaft folgen. Und Jammerbeiträge, weil ich immer (kugel)runder werde.

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8 Comments

  1. erstmal glückwunsch! 🙂 Bei mir wars anfangs auch sehr hart, aber es lohnt sich!!! ich war immer schwimmen, so ab dem 7 monat ging auch nichts anderes mehr.

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